Förderung

04

Juli 2019

Rubrik Förderung

Viel Orientierung auf der Zielgeraden

Es ist nun schon langjährige Tradition am Mariengymnasium: an den Tagen der Zeugniskonferenzen finden zweimal jährlich umfangreiche Vortrags- und Gesprächsrunden zur beruflichen Orientierung für die Stufe 9 statt.

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So gab es nach der Januarrunde in der ersten Juliwoche wieder an zwei Tagen insgesamt 25 Vorträge zu 17 unterschiedlichen Berufsfeldern, unter anderem mit medizinisch-sozialer oder wirtschaftlich-juristischer, aber auch naturwissenschaftlich-technischer Ausrichtung. Des Weiteren rundeten Veranstaltungen zur Hotellerie und Gastronomie, zur Karriere in der Bundeswehr und zu Stipendien sowie zum Frühstudium das Spektrum ab. Die Referentinnen und Referenten rekrutierten sich wiederum aus der Elternschaft, aber auch Vertreter von Firmen wie der Stump-Franki Spezialtiefbau in Düsseldorf, der Barmer GEK, der Freiwilligendienste im Bistum Essen oder der EBS Universität für Wirtschaft und Recht in Wiesbaden stellten entsprechende Berufsfelder und Ausbildungs- bzw. Studienmöglichkeiten vor.

Damit nicht genug: In der letzten Schulwoche werden die Schülerinnen und Schüler der Stufe Q1 im Rahmen der Projekttage auch in diesem Jahr wieder, unterstützt durch die Bank im Bistum Essen und Frau Rechtsanwältin und Notarin Stephanie Linten, auf den Finanzführerschein vorbereitet. Die „Führerscheinprüfung“ erfolgt direkt im Anschluss an die Informationen.

So geht wieder ein Schuljahr zu Ende, das von einer breiten Palette von Angeboten zur Studien- und Berufsorientierung für verschiedene Jahrgänge geprägt war, die weit über das Soll im Rahmen der NRW-Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ hinausgingen. Als weitere Highlights sind hier der Berufemarkt sowie der Business Class Contest im März dieses Jahres zu nennen. Und die Räder stehen nicht still, denn die Planungen für das nächste Schuljahr sind ebenfalls schon wieder in vollem Gange.

Da wir unser Informationsangebot zu nichtakademischen und akademischen Berufsfeldern ständig erweitern möchten, sind interessierte Eltern, die uns beispielsweise bei den Vortragsrunden oder dem Berufemarkt unterstützen möchten, herzlich eingeladen, sich bei Frau Helmich zu melden (Kontakt: helga..(Javascript muss aktiviert sein, um diese Email-Adresse zu sehen).)

Helga Helmich

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20

Mai 2019

Rubrik Förderung

Die Schule hört nicht mit dem Schellen zur letzten Stunde auf –  Begabtenförderung am Mariengymnasium

Im Rahmen der Begabtenförderung erweiterten einige Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und II in den letzten Wochen ihren Horizont und nutzten zahlreiche abwechslungsreiche Angebote verschiedener Anbieter.

Teilnehmer begabtenforderung osterferien

Eines hatten diese Angebote gemeinsam – sie fanden nach dem regulären Unterricht statt, zum Teil sogar in den Osterferien. Wir als Schulgemeinde freuen uns, so wissbegierige Schülerinnen und Schüler zu haben, die zudem nach der Rückkehr auch noch tolle Ergebnisse präsentieren konnten: Die Teilnehmerinnen Antonia Platzbecker und Lill-Ann Winter gewannen beim ZDI-Feriencamp „ZDI hebt ab – alles rund ums Fliegen“ den Preis für das beste Video über ihre selbstgebastelten Quadrocopter. Das war bereits das zweite Mal in Folge, dass Schülerinnen und Schüler des Mariengymnasiums den Preis für das beste Video gewinnen konnten.

Besonders spannend waren die letzten Wochen rund um die Osterferien auch für Diala Kleilat Delbi, Franziska Witt, Lena Schuster und Benedikt Hullmann. Sie sind die ersten Stipendiaten des Mariengymnasiums, die ein Stipendium der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung ergattern konnten. Dieses Stipendium beinhaltet einen vierwöchigen Auslandsaufenthalt, bei dem ein Betriebspraktikum absolviert wird. Für Diala Kleilat-Delbi und Franziska Witt ging es nach Italien, für Lena Schuster nach Teneriffa und für Benedikt Hullmann nach Finnland. Eine Erfahrung, für die alle vier zwar auf ihre Kursfahrten der Q1 verzichten mussten, auf die sie jedoch auch stolz und für die sie auch dankbar sind. Weitere Erlebnisberichte der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der Begabtenförderung im Überblick:

 

von Franziska Witt: 

Wir absolvierten unser Auslandspraktikum in San Felice Circeo, einer kleinen Stadt zwischen Rom und Neapel in der Provinz Latina. Wir arbeiteten für 4 Wochen im Centro Ferie Salvatore, einer behindertengerechten Ferienanlage, die von Salvatore Avagliano und seiner Ehefrau, einer Essenerin, gegründet wurde um auch Behinderten die Möglichkeit zu geben, Urlaub zu machen. Zur Zeit der Gründung des Centros in den frühen Siebzigern war dies für Behinderte eine unmögliche Vorstellung, da es rollstuhlgerechte Hotels nicht gab. Salvatore Avagliano erkannte das Problem und gründete ein Ferienzentrum in San Felice Circeo, direkt am Meer gelegen. Dafür wurde er unter anderem auch vom Papst geehrt und mit einem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Wir konnten so viele eindrucksvolle Erfahrungen sammeln und wurden auf eine besondere Weise durch das Krupp-Stipendium für eine kurze Zeit Teil eines großartigen Unternehmens. Wir lernten den gesamten Alltag des Centros kennen und arbeiteten in allen Bereichen des Hotels. Unser Arbeitsalltag sah meistens so aus, dass wir morgens entweder beim Frühstück arbeiteten oder dass wir im Zimmerservice eingeteilt waren. Abends arbeiteten wir dann entweder in der Küche oder im Service und bedienten die Gäste. Wir konnten unglaublich viel über das Hotelgewerbe lernen und auch unsere Italienischkenntnisse verbessern. Wir bekamen auch die Möglichkeit, an vielen Ausflügen teilzunehmen und erkundeten interessante Gegenden wie Rom, Pompeji oder das Monte Cassino. Wir konnten so auch viel über die antike Geschichte lernen und beeindruckende Plätze wie das Forum Romanum oder die Ausgrabungsstätte in Pompeji besichtigen. Des Weiteren nahmen wir an einer Audienz des Papstes Teil und besichtigten den Vatikan. Aber auch das moderne Rom kam nicht zu kurz und wir konnten uns in der Stadt die spanische Treppe oder den Fontana di Trevi anschauen. Insgesamt waren diese 4 Wochen eine unglaubliche und eindrucksvolle Erfahrung, die uns sicher noch lange begleiten wird!!

 

von Benedikt Hullmann:

Als ich Anfang Oktober letzten Jahres meine Bewerbung für das Schülerstipendium der Alfried-Krupp von Bohlen und Halbach Stiftung einreichte, war mir nicht bewusst was für einen enormen Schritt ich dort getan hatte. Es folgte die erfolgreiche Auswahl im Bewerbungsgespräch und als einer von 50 SchülerInnen aus ganz Essen war ich für ein vierwöchiges Auslandspraktikum erwählt worden. Anfang Februar war es dann soweit: Wir durften die Reise nach Tampere, Finnland, meinem Praktikumsland, antreten.

Gemeinsam mit fünf anderen Stipendiatinnen sollte ich ein neues Land, eine interessante Kultur und eine, mir sehr ans Herz gewachsene, Gastfamilie kennenlernen. Mein Praktikum durfte ich in einer finnischen Mittelschule verbringen. Man kann sie mit einer deutschen Gesamtschule vergleichen, welche die Schuljahre fünf bis neun umfasst. Dort unterrichtete ich Deutsch, gestaltete Unterrichtsmaterialien und konnte das finnische Schulsystem näher kennenlernen. Überdies waren Besuche in Grundschulen an der Tagesordnung in denen ebenfalls unterrichtet wurde. Der Kontakt mit den häufig sieben- bis achtjährigen Grundschülern war besonders herzlich und spielerisch. Die Umarmungen und frohen Gesichter nach einer tollen Schulstunde bleiben mir positiv in Erinnerung. Besonders dankbar bin ich jedoch meiner Gastfamilie, die heute einen besonderen Platz in meinem Herzen besitzt. Für den neunjährige Sohn Lauri und die vierjährige Tochter Venla war ich wie ein großer Bruder und ich verbrachte zahlreiche fröhliche Nachmittage mit den beiden. Überdies ermöglichte die Familie mir diverse Aktivitäten und Erfahrungen, die mich nachhaltig prägten.

Ein Tag Snowboardfahren, eine Motorbootstour auf dem angrenzenden See, ein Tag in Helsinki und Besuch im Goethe Institut, ein Treffen mit den deutschen österreichischen und schweizerischen Botschaftern, ein Saunagang mit anschließendem Eisbad, ein Besuch im Freizeitpark, im interaktiven Computerspielmuseum… Ich könnte noch zahlreiche weitere Aktivitäten aufführen. Dieses Auslandspraktikum hat mich nachhaltig bewegt und mich persönlich, sozial und sprachlich positiv beeinflusst. Ich rate jedem der in Zukunft die Möglichkeit hat diese einmalige Chance zu ergreifen - es lohnt sich.

 

Teilnahme am ZDI-Feriencamp „Das ZDI hebt ab - Berufsorientierung zwischen Flughafen und Hörsaal“ von Antonia Platzbecker (8a), Lill-Ann Winter (8b) und Ole Dedy (8d)

von Antonia Platzbecker:

Unter dem Motto „Berufsorientierung zwischen Flughafen und Hörsaal“ bekamen Lill-Ann, Ole und Antonia aus der achten Jahrgangsstufe die Chance, gemeinsam mit etwa 20 anderen SchülerInnen an einem viertägigen zdi MINT-Feriencamp der Hochschule FOM teilzunehmen. Mit Hilfe eines Bausatzes konnten wir unsere eigene Drohne bauen und fliegen, wobei die ersten Flugversuche nicht ohne Herausforderungen waren.

Eine Exkursion führte uns zum Flughafen Essen-Mülheim, von wo aus der Zeppelin, aber auch zahlreiche Kleinflugzeuge regelmäßig über unsere Region starten. Wir lernten hier beim Vortrag „Ingenieure im Beruf“, bei der Besichtigung einer Flugschule sowie beim Probesitzen in einem Flugsimulator vor Ort einiges über die Arbeit im Bereich Flughafen und Flugverkehr. Am letzten Tag erstellten wir in Gruppen und mithilfe eines Computerprogramms zur Videobearbeitung einen Videoclip über das Feriencamp, wobei unserer beim abschließenden Video-Wettbewerb den ersten Platz belegte. Zwar waren unsere Ferien auf diese Weise etwas kürzer, aber dafür führte uns das Thema des Feriencamps in einer netten Gruppe und in lockerer Atmosphäre mit interessanten und tollen Erfahrungen hoch hinaus.

 

Von Sarah Daum:

 „Am Rande des Weltalls“ haben wir in Kleingruppen drei verschiedene Sonden aus Styropor gebaut, in der verschiedene Messgeräte und GPS-Tracker eingebaut werden mussten. Die beste Sonde bekam dann noch eine Halterung für das Maskottchen Max und wir haben die Flugroute vorausberechnet. Am vorletzten Tag haben wir dann unsere Sonde an einem Fallschirm und einem großen Ballon befestigt, in welchen wir Helium gefüllt haben. Kurz danach haben wir unseren Ballon mit der Sonde in die Stratosphäre geschickt. Nach ungefähr drei Stunden haben wir dann ein Signal von den GSP-Trackern bekommen und konnten die Sonde bergen. In einem Naturschutzgebiet haben wir sie schließlich gefunden und mussten die Sonde mit einem Teleskoparm von einem Baum herunterziehen. Leider ist unser Maskottchen Max, als der Ballon endlich geplatzt ist, abgefallen. Somit konnten wir Max am Ende nicht wieder mitnehmen. Als wir uns am nächsten Tag wieder getroffen haben, konnten wir die Daten auswerten und haben erfahren, dass die Sonde fast 38 km hoch geflogen ist. Ein normales Flugzeug fliegt auf etwa 10 km Höhe. Insgesamt war es eine spannende und lustige Zeit! Wir hatten jeden Tag aufs Neue sehr viel Spaß! Lernferien des Landes NRW – Begabungen fördern Von Tim Kapaun Ein Angebot des Landes NRW in den Osterferien war das Thema „Künstliche Intelligenz“. Von Montag bis Freitag der ersten Osterferienwoche fand diese Aktion in der Jugendherberge Dortmund statt und brachte sehr viel Abwechslung mit sich. Jeden Tag gab es ein Programm vor und nach dem Abendessen und am Abend gab es Aktivitäten wie einen Escape-Room, Improtheater, etc. Ebenfalls sind wir auf viele Ausflüge gefahren, wie z.B. in das Heinz-Nixdorf-Museum in Paderborn, das größte Computermuseum der Welt oder in das Fraunhofer Institut in Dortmund, dem Standort mit dem Schwerpunkt KI in der Logistik. Außerdem gab es noch verschiedene Vorträge von Fachleuten, die mit KI im Beruf arbeiten, bspw. Die Arbeit mit Social-Bots und wie man diese erkennt oder einem Vortrag über KI in der Wirtschaft. Am Donnerstagnachmittag haben uns dann einige Kommunalpolitiker der großen Parteien SPD, CDU, Grünen, FDP und der Linken aus Dortmund besucht, wo wir dann die Chance gehabt haben, mit diesen über das Thema Künstliche Intelligenz und deren Vor- und Nachteile zu diskutieren. Zum Ende der Woche haben wir die Aufgabe bekommen, für den Freitag ein kleines Projekt zum Thema KI zu erstellen, wie z.B. ein „Was-wäre-wenn-Szenario“. Alles in allem war die Woche sehr interessant und empfehlenswert. Wenn man sich für das Thema KI interessiert und gefragt wird, ob man darauf Lust hätte, sollte man dies auf jeden Fall tun. Durch die kleine Gruppe von ca. 20 Jugendlichen war auch ein familiäres Klima vorzufinden, das die Woche nochmals verbessert hat.

 

Lernferien des Landes NRW – Begabungen fördern

von Lisa Kriese

Die Osterakademie 2019 in Mülheim an der Ruhr thematisierte "Connectivity". Referenten aus verschiedenen Branchen, u.a. aus der Musikindustrie, der Kirche und der Wirtschaft, hielten zum Thema passende Vorträge. Genetzwerkt wurde aber auch unter den Teilnehmern. Es war ein fröhlicher Austausch von Schüler/innen aus ganz NRW.

09

Mai 2019

Rubrik Förderung

Infos zum Besuch der Vocatium-Messe im September 2019

In einer zweistündigen Informationsveranstaltung erhielt die Stufe Q1 vom Referenten des Institutes für Talententwicklung Marcel Knape ausführliche Hinweise zum Besuch der Vocatium-Messe Essen im September dieses Jahres.

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Nachdem der Messebesuch in den vergangenen zwei Jahren zunächst auf freiwilliger Basis erfolgt war, hat sich nach Schüleraussagen der Nutzen dieser Messe, auf der man sich nicht nur bei Unternehmen, Universitäten, Fachhochschulen und weiteren Bildungseinrichtungen im In- und Ausland über Studien- und Ausbildungsgänge informieren, sondern auch direkt seine Bewerbungsunterlagen prüfen beziehungsweise teilweise sogar gleich abgeben kann, als so groß erwiesen, dass die Veranstaltung ab diesem Jahr für die gesamte Stufe erstmalig Pflicht ist. Eine Besonderheit dieser Messe im Vergleich zu ähnlichen Veranstaltungen ist, dass individuelle Termine an den Ständen vereinbart werden können, wodurch unnötige Wartezeiten und Leerläufe vermieden werden und ein individuelles, maßgeschneidertes Programm zusammengestellt werden kann. Zudem bietet die Messe einen idealen Rahmen für die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten, sich in angemessener Weise zu präsentieren und Gespräche in unmittelbaren Bewerbungssituationen zu üben, und dabei auch direkt Ansprechpartner für die Zukunft zu haben.

01

April 2019

Rubrik Förderung

Känguru-Wettbewerb der Mathematik erstmalig am MGW – Über 200 Schülerinnen und Schülern knobeln eifrig mit

Erstmalig nahmen in diesem Jahr unsere Schülerinnen und Schüler am Känguru-Wettbewerb der Mathematik teil, der in Deutschland in diesem Jahr bereits zum 25. Mal stattfindet.

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Die Idee für diesen Multiple-Choice-Wettbewerb kommt aus Australien (1978) und wurde von zwei französischen Mathematiklehrern nach Frankreich geholt. Zu Ehren der australischen Erfinder wurde er "Kangourou des Mathématiques" (Känguru der Mathematik) genannt. Immer mehr europäische Länder wurden für eine Teilnahme gewonnen, und so wurde 1994 der internationale Verein "Kangourou sans frontieres" (Känguru ohne Grenzen) mit Sitz in Paris gegründet. Jedes Jahr wird der Wettbewerb international poulärer, so haben im letzten Jahr 6 Millionen Schülerinnen und Schüler aller Kontinente teilgenommen. Der Wettbewerb ist so beliebt, weil die vielfältigen Aufgaben zum Knobeln, zum Grübeln, zum Rechnen und zum Schätzen anregen und vor allem Freude an der Beschäftigung mit Mathematik wecken. Es gibt bei diesem Wettstreit nur Gewinnerinnen und Gewinner, denn alle erhalten eine Urkunde mit den erreichten Punktzahlen und einen Erinnerungspreis – für die Besten gibt es Bücher, Spiele, Puzzles, T-Shirts und Reisen in ein internationales Mathe-Camp. Diese werden am Mariengymnasium vor den Sommerferien bekannt gegeben. Wir bedanken uns an dieser Stelle herzlich beim Freundeskreis des Mariengymnasiums, der die Teilnahme der Klassen 5 und 6 finanziell unterstützt hat.

18

März 2019

Rubrik Förderung

Ein Leuchtturm – Und plötzlich geht das Licht aus

Wie kriegen wir einen Leuchtturm zum Leuchten? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 4a und 4b der Heckerschule zusammen mit ihren Lernbegleitern vom MGW aus den Jahrgangsstufen EF und Q1. Auch in diesem Jahr fand wieder das MINT-Projekt in Kooperation mit der Heckerschule statt. Das dieses Jahr von Frau Ahlers und Herrn Specker geleitete Projekt dient dazu, durch naturwissenschaftlich interessierte Schüler und Schülerinnen unserer Schule das Interesse für Naturwissenschaften bei den Grundschülern zu wecken.

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Das Projekt behandelt das Thema Strom und beschäftigte sich damit, was Strom ist und welche Voraussetzungen benötigt werden, damit eine Lampe leuchtet. Durch den Bau des Leuchtturmes sollen die Viertklässler den täglich genutzten Energielieferanten besser verstehen, indem sie dafür sorgen müssen, dass die Lampe ihres Leuchtturms leuchtet.

Zunächst bekamen die 22 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen EF und Q1 eine Einführung in das Projekt. Dazu trafen sie sich an einem Montagnachmittag für zwei Stunden in der Schule. Nach der thematischen Einführung durften sie in Gruppen selber ausprobieren, einen Leuchtturm mit den vorgegebenen Materialien zu bauen. Dabei sammelten sie eigene Erfahrungen und lernten mögliche Problemstellen, die beim Bau auftreten könnten, kennen. In der Woche vor der Projektdurchführung besuchten die Schülerinnen und Schüler des Mariengymnasiums die Grundschüler an ihrer Schule. In den dort gebildeten Gruppen von je einem Lernbegleiter und 2-3 Grundschülern wurde später das Projekt durchgeführt. Vor Ort hatten die Grundschüler und ihre Lernbegleiter Zeit sich gegenseitig kennen zu lernen. Dazu spielten die Grundschüler beispielsweise mit ihren Lernbegleitern Spiele oder zeigten ihnen ihre Schule.

In der darauf folgenden Woche startete schließlich die Durchführung des Projektes. Dazu besuchten uns die Viertklässler in unserer Schule. Nach einer kurzen gemeinsamen Einführung war die Freude groß, mit dem Leuchtturmbau beginnen zu dürfen. Jeder Grundschüler baute seinen Leuchtturm selbstständig und bekam dabei Unterstützung von seinem Lernbegleiter. Jeder Schüler brachte Materialen mit, mit welchen er seinen Leuchtturm verzieren durfte. Am Ende des Tages bekamen wir eine Menge unterschiedlicher Leuchttürme zu sehen und jeder war stolz den anderen sein Ergebnis präsentieren zu dürfen. Nach diesem Tag waren die Grundschüler darauf vorbereitet mit ihrem erlernten Wissen das Projekt mit Kindergartenkindern durchzuführen. Wir bedanken uns für die Möglichkeit an diesem Projekt teilnehmen zu können und freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Von Victoria Regh (EF)

11

Februar 2019

Rubrik Förderung

Das Mariengymnasium hat die ersten Sporthelferinnen und Sporthelfer ausgebildet

Seit dem 08.02.2019 verfügt das Mariengymnasium nun über 19 ausgebildete Sporthelferinnen und Sporthelfer. Die Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 8-EF haben sich einer offiziell anerkannten Ausbildung von 30 Workshop-Einheiten von jeweils 45 Minuten bei Herrn Seitz und Herrn Klüting unterzogen und die Anforderungen mit Bravur erfüllt.

Sporthelferinnen mgw 2018-19

Neben dem „Reden vor Gruppen“ und „Körpersprache“ standen auch Übungen zum Anleiten von kleinen Spielen, zum Umgang mit Material und Geräten und sogar ein Erste-Hilfe-Kurs im Kursprogramm. Wir freuen uns sehr, dass wir die engagierten Schülerinnen und Schüler zertifizieren durften und sie in Zukunft kompetent im Pausensport, in Sport-AGs sowie bei Sportveranstaltungen und Exkursionen einsetzen können.

Der erste Schritt in erfolgreiche Trainerkarrieren ist somit gemacht! Noch einmal herzlichen Glückwunsch!

18

Dezember 2018

Rubrik Förderung

Die Sporthelferausbilung schreitet voran…

Im Rahmen der Ausbildung zur Sporthelferin bzw. zum Sporthelfer erwarben 19 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis EF einen Erste-Hilfe-Schein und müssen nun nur noch wenige Lehrgangsstunden absolvieren, um ihre Ausbildung abzuschließen und eigene Sportangebote anbieten zu dürfen.

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Für den Fall der Fälle wurden Kompetenzen im Hinblick auf das Verhalten in Notfallsituationen, Wundversorgung und Wiederbelebung erworben. Wir hoffen, die Sporthelferinnen und Sporthelfer diese Fertigkeiten nicht einsetzen müssen, können uns jedoch darauf verlassen, dass sie diese kompetent ausführen. Wir möchten uns bereits an dieser Stelle für das große Engagement der Schülerinnen und Schüler und die Unterstützung durch Johanniter und der Schulleitung bedanken. (Herr Seitz / Herr Klüting)

09

November 2018

Rubrik Förderung

Begabtenförderung in den Herbstferien 2018

Während für die meisten Schülerinnen und Schüler des Mariengymnasiums in den Herbstferien Erholung und Urlaub auf dem Programm stand, bekamen besonders begabte Talente der Mittel- und Oberstufe die Chance, ihr Wissen zu erweitern und an besonderen Akademien und Feriencamps teilzunehmen.

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In die Lüfte, zumindest theoretisch, ging es für Lilian Rösler (9b), Karlotta Gaertig (9c), Lea Kroll (9c) und David Hees (9d). Sie wurden von ihren Physiklehrerinnen und -lehrern auf Grund von sehr guten schulischen Leistungen nominiert an einem Feriencamp des MINT-Netzwerkes Essen mit dem Titel „Beruf-und Studienorientierung zwischen Flughafen und Hörsaal“ teilzunehmen. Programmhöhepunkte waren dabei eine Besichtigung des Flughafens Essen/Mülheim, ein Besuch der Flugschule TFC Käufer mit einem Simulatortraining für einen Airbus A-320 und der Bau ferngesteuerter Quadcoptor. „Ein spannendes und sehr interessantes Programm“, stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer während einer Nachbesprechung nach den Ferien fest. Für Karlotta Gaertig war es bereits der zweite Besuch eines Feriencamps des MINT-Netzwerkes Essen. Während der Sommerferien nahm sie an einem Projekt zur Erkundung des Weltalls teil. Per Wetterballon wurden dabei während eine Stratosphärenfluges Daten gesammelt, die nach der Bergung des Ballons ausgewertet wurden.

Mit außenpolitischen und wirtschaftlichen Themen beschäftigte sich Luisa Guter (Q1) während der Herbstakademie des Bistums Essen mit dem Titel „Global Player – wer regiert die Welt?“.

Die in den letzten Jahren für die besten Schülerinnen und Schüler des Bistums veranstaltete Akademie fand in diesem Jahr zum ersten Mal im Rahmen der Lernferien des Landes NRW statt, so dass nicht nur Schülerinnen und Schüler des Bistums Essen, sondern aus ganz NRW daran teilnahmen. Die einwöchige Herbstakademie bat in diesem Herbst in der Bildungsstätte Wolfsburg in Zusammenarbeit mit Wirtschaftswissenschaftlern, Wirtschaftsvertretern und Vertretern der Politik so spannende Programmpunkte wie „Facebook, der Global Player – Wirtschaftliche Macht = Politische Macht“, „Professionell journalistische Texte schreiben – wie geht das“ oder auch „Die Rolle NRWs im wirtschaftlichen und politischen Kontakt mit Global Playern“. Indiz für die herausragende Qualität der Herbstakademie ist die Tatsache, dass z.B. letztgenannte Veranstaltung nicht von irgendjemandem durchgeführt wurde, sondern von Mathias Richter, Staatssekretär im Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalens.

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