Aktuell

25

November 2022

Rubrik Allgemeines

Tag des Vorlesens - Wir waren mit dabei

Über lustige Abenteuer einer jungen Hexe, die endlich auch mal eine normale Schule für Menschen besuchen darf, über aufregende Rätsel, die eine Forschungsgruppe namens Erbsensuppe lösen musste sowie über viele weitere spannende Geschichten freuten sich vergangenen Freitag, am 18.11.22, Schüler*innen der Fischlaker Grundschule, der Heckerschule und der Grundschule an der Jacobsallee.

Tag des Vorlesens - Wir waren mit dabei

Denn diese drei Schulen besuchten zeitgleich insgesamt 40 Vorleser*innen aus unseren fünften und sechsten Klassen. Mit im Gepäck hatten sie ihre Lieblingsbücher, um diese vorzustellen und aus ihnen vorzulesen.

In der ersten großen Pause brachen drei Gruppen, begleitet von Frau Spernol, Frau Peters-Bukowski und Frau Wenzel, zu den umliegenden Grundschulen auf, wo die Vorleser*innen nicht nur von den Grundschülern neugierig und aufgeregt empfangen wurden. Auch Reporter von der WAZ und den Werdener Nachrichten waren vor Ort. Immer zu zweit gingen die Vorleser*innen in die Grundschulklassen und lasen jeweils circa 10 Minuten aus den selbst ausgesuchten und mitgebrachten Büchern vor. Häufig wurde um eine Zugabe gebeten, viele Fragen gab es, wie es denn nun weitergehe. Aber das Ende der spannenden, nicht selten auch lustigen Geschichten wurde natürlich nicht verraten. Lesen kann und soll Spaß machen, das zeigten unsere Schüler*innen mit ihren fleißig eingeübten Vorträgen sehr eindrucksvoll.

Auch in diesem Jahr war die Kooperation am bundesweiten Vorlesetag zwischen unserem Mariengymnasium und den umliegenden Grundschulen wieder ein voller Erfolg und ich freue mich schon sehr, wenn im nächsten Jahr wieder so viele engagierte Vorleser*innen auf so viele neugierige und interessierte Zuhörer*innen der umliegenden Grundschulen treffen. Dann geht unsere Lesepatenschaft bereits in die siebte Runde.

Leanne Wenzel

22

November 2022

Rubrik Allgemeines

Tupoka bringt das Glück ins Haus   GK Q1 Deutsch (Hgt) besucht Lesung der Autorin und Vermittlerin zu Rassismuskritik Tupoka Ogette

Im Rahmen des Literaturfestivals lit.kid.ruhr besuchte der Deutsch Grundkurs von Frau Hengst eine Lesung, bei der die Autorin Tupoka Ogette in einem Gespräch mit dem 1live-Moderatoren Benni Bauerdick ihr neues Werk „Ein rassismuskritisches Alphabet“ vorstellte und in einen Austausch mit dem Publikum, und darunter insbesondere mit Schüler:innen unterschiedlicher Schulen, trat.

Tupoka bringt das Glück ins Haus    GK Q1 Deutsch (Hgt) besucht Lesung der Autorin und Vermittlerin zu Rassismuskritik Tupoka Ogette

Wenige Seiten nur wurden umgeblättert, nicht viele Worte vorgelesen (etwa: A für Ally und E für Emotional Tax) und kein Spannungsbogen zog sich durch fiktive Literaturwelten: Die Lesung Tupoka Ogettes wirkte unmittelbarer, lebendiger, diskursiver – weil die Thematik des Rassismus real ist. Weil sie die Buchseiten zwar traurigerweise als Erinnerung an die drängende Aktualität benötigt, ohne auf ihnen niedergeschrieben zu sein, aber genau das ist, was es in unserem alltäglichen Leben ist: Ein viel zu oft überhörtes, verletzendes Phänomen.  

Tupoka und Benni Bauerdick wendeten sich unter ernsthaft interessiertem Einbezug der Zuhörenden rassistischen Situationen und dem Umgang mit ihnen zu. Die empörenden Begebenheiten, die erzählt wurden, mündeten schließlich in der Botschaft: Betroffene und Beobachtende – seid aufmerksam, macht die Augen auf und manchmal auch den Mund! Viel mehr als das lautstarke Aufbäumen vor offenkundig rassistischen Situationen sind es oft die kleineren Gesten, die zählen und zeigen: Ich habe es gesehen, ich heiße das nicht gut. Ich halte zu Dir. Und ich bin für Dich da, wenn Du es möchtest.

Der Bedeutung ihres Vornamens Tupoka – die, die das Glück ins Haus bringt – machte die Vermittlerin zur Rassismuskritik alle Ehre und begeisterte durch ihren Scharfsinn sowie durch ihre herzliche, aufrichtige und inkludierende Art. Nach der Lesung füllte sich der Begriff des Glücks mit einer Facette mehr: Glück als eine rassismuskritische oder gar rassismusfreie Welt. Möge ihr Name auch in diesem Sinne wahr werden. Damit danach eine rassismuskritische oder gar rassismusfreie Welt kein außergewöhnliches Glück mehr sein muss, sondern respektvolle Normalität.  

Theresa Ciroth und Deborah Hengst

21

November 2022

Rubrik Allgemeines

Was wären wir ohne die Kunst? - Die Fachschaft Kunst präsentierte die Früchte ihrer Arbeit

Am Tag der offenen Tür interessierten sich wieder einmal sehr viele Besucherinnen und Besucher für das Fach Kunst am MGW. In den Fachräumen wurden einige Ergebnisse nach Jahrgangsstufen sortiert ausgestellt. 
 

Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an die Kunstlehrerinnen Frau Lepping, Frau Seppelfricke, Frau Kesper, Frau Becker, Frau Cieroth und Frau Praast. 

Was wären wir ohne die Kunst? - Die Fachschaft Kunst präsentierte die Früchte ihrer Arbeit

Besonders viel Aufmerksamkeit bekam die Plastik-Installation zum Thema „Plastik im Meer". Aus Plastikmüll wurden von den Schülerinnen und Schülern Meerestiere und -pflanzen gestaltet und ähnlich wie bei einem Mobilee raumgreifend installiert - um dadurch auf die Vermüllung der Meere mit dem künstlerischen Blick zu schauen.

Slideshow

19

November 2022

Rubrik Allgemeines

„Eine schöne Schule habt ihr.” - Der Tag der offenen Tür 2022

„Ich hätte nie gedacht, dass die Schule doch so groß ist und so viele Fachräume hat. Und dann noch die große Sporthalle im Keller. Aller Achtung." Das sagte eine Mutter im Gespräch am Samstag und zeigte sich viele viele der Besucher sichtlich beeindruckt von den räumlichen Möglichkeiten unserer Schule. 

Nach zwei Jahren ohne offenen Unterricht konnten wir endlich wieder dieses Angebot durchführen, und es wurde sehr gut angenommen. Es war ein gelungener Tag, an dem traditionell auch viele ehemalige Schülerinnen und Schüler vorbeischauten, um in lockerer Atmosphäre zu plauschen und alte Bekannte zu treffen. 

Wir bedanken uns bei allen, die diesen Tag und auch die Informationsabende in der Woche zuvor organisiert haben, sowie bei allen Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schülern sowie den vielen engagierten Eltern, die unseren Gästen die Schule präsentierten und für Fragen zur Verfügung standen - und natürlich bei den vielen großen und kleinen Besucherinnen und Besuchern. 

„Eine schöne Schule habt ihr.” - Der Tag der offenen Tür 2022

Neben dem offenen Unterricht konnten die Besucher auch an einer tollen Experimentier-Show im Fach Chemie teilnehmen, zudem in den Fachräumen die digitalen und technischen Möglichkeiten ausprobieren.

Am Ergometer unserer Ruder-AG, die wir in langer Tradition zusammen mit dem Werdender-Ruder-Club durchführen, konnte man seine Kräfte messen. Viele der jüngeren Gäste tobten sich auch an den vielen Geräten und Spielmöglichkeiten in der Turnhalle aus. Eine sehr schöne Tradition ist auch das Basteln von Christbaumschmuck in der Schulbibliothek, um den großen Baum im Forum unserer Schule festlich zu dekorieren. 

Sämtliche Fachschaften präsentierten sich an diesem Tag, zudem stand auch das Beratungsteam für Gespräche bereit wie auch die SchülerInnen-Vertretung, der Förderverein, die Übermittagsbetreuung und das Auszeiten-Team der Schulseelsorge.

Ein Highlight war wie so oft die Kunstausstellung in den Kunsträumen unserer Schule. Hier staunten nicht nur unsere Gäste über die Kreativität und Gestaltungskompetenz unserer Schülerinnen und Schüler von der Unter- bis zur Oberstufe.

Zu der entspannten Musik der Lehrerband machten es sich viele Gäste im Forum bei einer Tasse Kaffe gemütlich und kamen schnell ins Gespräch mit anderen Gästen. An so einem Tag der offenen Tür trifft man halt auf viele bekannte Gesichter aus dem Freundes- und Bekanntenkreis.

Viel Lob gab es auch für die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen, die unsere Besucher in kleinen Gruppen durch die Schule führten, dabei Auskunft gaben und bei der Beantwortung der Schul-Ralley-Fragen mithalfen.

Auch das Team der SchülerInnen-Zeitung war an diesem Tag im Hause, ihnen standen zwei Computer im Informatik-Raum für die Arbeit an dem digitalen Magazin zur Verfügung.

Es war ein wunderschöner Tag und wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen.

Slideshow

16

November 2022

Rubrik Allgemeines

Informationen zu unserem Konzept der Bündelungsschule

Hier findet ihr bzw. finden Sie die Präsentation des gestrigen Informationsabends zum Thema „MGW - Unser Konzept für die Stufe EF im kommenden Schuljahr".

Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch am Tag der offenen Tür. 

11

November 2022

Rubrik Allgemeines

„Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie.“ (James Daniel) - das Vorleseprojekt der 6. Klassen

Ein Buch zu lesen oder vorzulesen birgt Schätze, die für den Leser, Vorleser und Zuhörer den Eintritt in eine andere Welt bedeuten. Es ist eine Kunst, diese Welten zu erschließen und sie zugänglich zu machen für die, die uns zuhören.

Und genau dies durften die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen in einem Leseförderungsprojekt mit Mareike Niehaus erfahren. Frau Niehaus hat zahlreiche Fortbildungen zum Thema Vorlesen und Erzählen gemacht, und wer ihr zuhört, erfährt auf sehr beeindruckende Weise, wie Bilder im Kopf entstehen.

„Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie.“ (James Daniel) - das Vorleseprojekt der 6. Klassen

Und die Schülerinnen und Schüler durften genau dies unter ihrer Anleitung ausprobieren und erfahren.

Nachdem wir uns ins Land der Sagen und Legenden oder in die Welt Astrid Lindgrens hineinversetzen durften, hatten die Kinder Gelegenheit, ihre Stimme zu erproben, ihre Vorlesekünste zu schulen und mit Hilfe eines Storyboards das freie Erzählen auszuprobieren. Plötzlich wurde Wilhelm Tell zwischen uns lebendig und wir zitterten mit, als er den Pfeil auf seinen Sohn bzw. den Apfel abschoss.

Viel zu schnell mussten wir uns wieder aus dem Land der Sagen und Legenden sowie aus der Welt Astrid Lindgrens verabschieden. 

Wir bedanken uns bei Mareike Niehaus für ihr tolles Projekt, das uns auf eindrückliche Weise gezeigt hat, dass das Lesen und Vorlesen uns in Welten entführt, die zu erkunden es sich lohnt.

Slideshow

09

November 2022

Rubrik Allgemeines

„Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom.” (A.Einstein) - Der Thementag „Toleranz”

Am heutigen Mittwoch nahmen wir uns als Schule eine wertvolle Auszeit vom Unterricht nach Plan, um über wichtige gesellschaftliche Themen wie „Diskriminierung", „Rassismus", „Antisemitismus" oder auch „Fake News" zu reden und in einen Austausch zu kommen. Das Bewusstsein für die Wichtigkeit von Toleranz und Respekt weiter auszubilden und Formen von Diskriminierung und Rassismus frühzeitig zu erkennen bzw. zu vermeiden, waren die Kernanliegen dieses Tages. 

„Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom.” (A.Einstein) - Der Thementag „Toleranz”

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Dabei wurden in jeder Jahrgangsstufe eigene inhaltliche und methodische Schwerpunkte gelegt.

In den neunten Klassen ging es beispielsweise um das Thema „Diskriminierung im Alltag". Angeleitet durch ReferentInnen des kommunalen Integrationszentrums in Essen haben die Schülerinnen und Schüler zunächst mit Hilfe von Karteikarten ermittelt, welche Gruppen von Menschen ihrer Ansicht nach überhaupt diskriminieren oder diskriminiert werden. Im offenen Austausch berichteten im Anschluss einige Schülerinnen mit Migrationshintergrund auch über eigene Erfahrungen mit Diskriminierung und Vorurteilen und sensibilisierten die Mitschüler:innen für diese Erfahrungswelt.

Auch die Klassen 8 arbeiteten zusammen mit Expert:innen, in diesem Fall der Jugendhilfe Essen sowie Medienscouts NRW, an den Themen „Hate Speech" und „Fake News", während im Forum die Jugendlichen der Q1 und Q2 Vorträge über „Historischer Antisemitismus in Werden" und „Antisemitismus heute" hörten, um ebenfalls in einen Austausch über diesen Themenkomplex zu kommen.

Die 7. Klassen beschäftigten sich derweil mit der Frage, was „AlltagsheldInnen" ausmacht bzw. wie man selbst ein Vorbild sein kann. Dazu wurden unter anderem freundliche Memes erstellt, mit denen man Freude anstatt Hass ausstrahlt. Und auch in den 5. und 6. Klassen ging es mit spielerischen Mitteln um die Frage, wie man alltägliche Ausgrenzung und Diskriminierung erkennen kann und auf welchen Wegen man das Gegenteil erreicht - ein respektvolles und freundliches Miteinander.

Wir bedanken uns sehr bei allen, die an der Planung, Gestaltung und Durchführung dieses Thementages so engagiert mitgeholfen haben.

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