Austausch und Fahrten

Kennenlern-Fahrt der 5. Klassen

Kurz nach Beginn des 5. Schuljahres fahren die beiden Mädchenklassen und die beiden Jungenklassen mit ihren Klassenlehrerinnen bzw. -lehrern jeweils für zwei Tage mit einer Übernachtung in das nahegelegene Jugendhaus St. Alfrid des Bistums nach Essen-Kettwig. Dort sollen sich die beiden Parallelklassen bei Spiel und Spaß untereinander kennenlernen.

Tage religiöser Orientierung

Tage religiöser Orientierung“ (TrO) sind eine inspirierende dreitägige Unterbrechung des Schulalltages für die Jahrgangsstufen 9 und Q2, die in der Regel im Jugendhaus St. Altfrid in Essen-Kettwig stattfinden. Sie eröffnen Schüler/innen Erlebnis- und Erfahrungsräume zur Stärkung der eigenen Persönlichkeit und des Gruppenzusammenhaltes. In der Begegnung mit jungen, engagierten Christen – den Referent/innen der Orientierungstage – und im Austausch mit den Mitschüler/innen steckt die Chance, sich Fragen nach eigenen Wertvorstellungen und der persönlichen Lebensorientierung in einer offenen Atmosphäre zu widmen.

Die Schüler/innen stehen bei den Orientierungstagen mit ihren Fragen, Wünschen und Lebensthemen im Mittelpunkt. Pädagogischer Ansatz und methodische Herangehensweise der TrO sind ausgerichtet an den Prinzipien von Teilnehmer- und Prozessorientierung. Die Arbeit mit den Schüler/innen orientiert sich von daher nicht an schulischen Lehrplänen. TrO bieten in einem bewertungsfreien Kontext die Chance, sich mit der eigenen Person, eigenen Lebensthemen und Sinnfragen auseinander zu setzen. In Einzel-, Kleingruppen- und Plenumsarbeit werden sowohl kreative, aktivierende als auch entspannende Methoden eingesetzt. Spiele und Übungen aus der Erlebnispädagogik und Gruppendynamik, der gemeinsame Austausch und abschließende Reflexionsgespräche vertiefen die Einzel- und Gruppenerfahrungen.

Welcome to St.Tropez

Erstmals fuhr eine Gruppe unserer Schule in diesem Schuljahr nach St.Tropez. Lesen Sie weiter unten den Bericht von Frau Galemann, die diese Fahrt organisiert und begleitet hat.

Eine Sprache lernt man am besten im Ausland! Das Mariengymnasium hat deshalb eine lange Tradition von Austauschprogrammen nach England, Frankreich, Italien und Polen. Nach der letzten Reise nach Méru / Picardie (Nordfrankreich) im März 2014 stand jedoch fest, dass die dortige Kollegin, Madame Feugey, ein Sabbatjahr einlegen würde. Sofort stand fest, dass ein Schuljahr ohne Austausch mit Frankreich nicht in Frage kam! Ein Tapetenwechsel ist immer eine spannende Herausforderung. So begab ich mich auf die schwierige Suche nach einer neuen Partnerschule im französischsprachigen Ausland. In der "Partnerbörse" des Deutsch-Französischen Jugendwerks, in der in der Regel eher die deutschen Kollegen Suchanzeigen nach französischen Partnern schalten als umgekehrt, traute ich meinen Augen nicht, als ich den Text einer jungen Kollegin in St. Tropez entdeckte, die einen Austausch nach Deutschland organisieren wollte. Ein "6er" im Lotto! dachte ich. Trotz erheblicher organisatorischer Probleme, von den Madame Stefanini zu Beginn noch nichts ahnte, ließ die engagierte Lehrerin nicht von ihrem Plan ab und so wurde unser Traum am 12. März Realität, an dem wir uns mit 8 Schülerinnen und zwei Schülern aus den Klassen 7-9, sowie Frau Warthmann und meinem Sohn Jonas als Begleitung in Düsseldorf zu einem traumhaften Flug über die Alpen und das Mittelmeer trafen, um in Nizza zu landen. Die zuvor herausgesuchten Busverbindungen funktionierten zwar nicht wie vorgesehen, aber auch das wurde von unseren Gastgebern souverän gemanagt, die uns wegen unserer Verspätung statt an der Schule am Bahnhof in St. Tropez abholten und den geplanten Begrüßungscocktail und netten Willkomens-Worten der Schulleiterin auf den nächsten Tag verlegten. Nach einem Abend in den Gastfamilien trafen wir uns am nächsten Tag im Collège Moulin Blanc - umgeben von Pinienwäldern, Palmen unter blauem, sonnigen Himmel mit Möwen - welch eine Kulisse für einen Schultag!! Unser Kennenlernprogramm mit erprobten Spielen und sprachlichen Aktivitäten zum Thema "eine Reise im Tandem" wurde darum auch zum Teil nach draußen auf den Schulhof verlegt, in sehr entspannter, netter und offener Atmosphäre. Essen in der Kantine gehört für französische Schüler wegen des Ganztagsschulsystems zum Alltag - wir waren eingeladen! Den Nachmittag hatten wir zur "freien" Verfügung und so begaben wir uns in einer Foto-Rallye auf eine erste Entdeckung zu dem noch verschlafen wirkenden Touristenmagneten mit Hafen, Citadelle und Altstadt. Am Abend waren wir mit der gesamten Gruppe von den Eltern zu einem beeindruckenden Büffet in einer Segelschule am Meer vor wunderschöner Kulisse eingeladen - welch eine Gastfreundschaft! Das Wochenende verbrachten die Jugendlichen in ihren Gastfamilien und hatten am Montag natürlich viel zu erzählen, von Café- und Restaurant-Besuchen, Kino-, Bowling-, Shoppingunternehmungen, Strandwanderungen (bei sehr bewegtem und damit außergewöhnlichem Mittelmeer!). Viele hatten den Eindruck, an einem Wochenende ein ganzes Urlaubsprogramm absolviert zu haben. Auch die anderen Gewohnheiten im Vergleich zu Deutschland, wie späteres Essen, andere Tisch- und Begrüßungsgewohnheiten ("hier geben sich auch Männer ein Küsschen!"), spätere Schlafzeiten etc. wurden eifrig diskutiert. Die am Freitag begonnen sprachlichen Aktivitäten wurden fortgesetzt und beide Nationen kamen sich rein physisch und mental näher. Während nachmittags die französischen Schüler dem "normalen" Unterricht folgen mussten, durften wir, angeleitet von einem Profi, auf DEM bekannten Platz in St. Tropez, Place des lices, eine Partie des Nationalsports "Boules" (in Deutschland bekannter unter dem Namen "boccia") spielen. Welch Glück wir mit dem Wetter dabei hatten, wurde uns am nächsten Tag klar, an dem sich das stille Wasser des Mittelmeers noch einmal in eine wütende See verwandelte. Morgens ging es - zunächst harmlos - mit einigen Aufgaben zum Markt - nachmittags dann unerschrocken auf's Wasser, dieses durften wir dann von unten, von oben und von den Seiten genießen! Einige Gesichter, vor allem die der Lehrerinnen, änderten dabei merklich die Farbe! Ziel dieser dann doch recht kurzen Bootsfahrt über den Golf war Ste. Maxime, das es dann zu entdecken galt. Nach diesem touristischen Programm war für Mittwoch dann Unterricht in der französischen Schule angesagt, der Nachmittag frei, für Aktivitäten innerhalb der "Tandems, die das wiedergekehrte Wetterhoch ausgiebig am Strand und in St. Tropez genießen konnten. Auch unser letzter, gemeinsamer Ausflugstag nach Grimaud wurde von unaufhörlichem Sonnenschein begleitet, so dass wir alle gemeinsam das französische "savoir vivre" in dem wunderschönen alten Ort mit Schlossruinen und bei einer Schifffahrt in der Lagunenstadt Port Grimaud erfahren durften. Eine kleine Wasserschlacht in der Mittagspause und ein Besuch am Strand rundeten das Programm des Tages ab. Voller mediterraner Eindrücke und vielen äußerst netten Begegnungen flogen wir am Freitag, den 20.3., nach 8 Tagen nach Deutschland sehr dankbar für diese südländische Gastfreundschaft zurück und erwarten sehnsüchtig den Gegenbesuch in genau einem Monat.

Diashow

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Polenaustausch

Der Polenaustausch findet in jedem Schuljahr statt. Unsere Partnerschule ist das Lyzeum Zespół Szkół und liegt in der Stadt Chorzów in Oberschlesien in der Nähe von Kattowitz. In der letzten Schulwoche vor den Herbstferien reisen unsere Schülerinnen und Schüler nach Polen, der Gegenbesuch der polnischen Schülerinnen und Schüler findet dann im zweiten Halbjahr in der Woche vor den Osterferien statt.

Beim Polenaustausch handelt es sich auf deutscher Seite nicht um einen Sprachenaustausch. Es handelt sich um einen kulturell-historischen Austausch. Es geht vor allen Dingen darum, die polnische Kultur und Lebensweise kennenzulernen. Darüber hinaus ist die Geschichte des Ruhrgebiets und die Oberschlesiens eng miteinander verbunden. Es stammen nicht nur etliche ehemalige polnisch/deutsche Auswanderer aus Oberschlesien, sondern beide Regionen waren im 19. Jahrhundert, als Oberschlesien noch zu Deutschland gehörte, die führenden Industrieregionen des Kaiserreiches. Heute kämpfen beide Regionen mit dem Strukturwandel weg von einer Industrieregion hin zu einer Dienstleistungsregion. Leider haben Deutsche und Polen auch eine negative historische Verbindung. 1939 wurde Polen von der deutschen Wehrmacht angegriffen und somit der 2. Weltkrieg ausgelöst. Es wurden Millionen Polen von Deutschen umgebracht und auch der Holocaust, die Vernichtung von Juden in Konzentrationslagern, fand zum größten Teil in Polen statt. Das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz befindet sich in der Umgebung Oberschlesiens. Ein Besuch der Gedenkstätte und des Museums dort findet in jedem Jahr obligatorisch statt und wird zudem durch einen Workshop zuvor in Deutschland vorbereitet. Hier finden Sie noch weitere Informationen zum Polenaustausch. 

Ciao Italia - Italienaustausch des Mariengymnasiums

Die beste Möglichkeit, die in der Schule erworbenen Sprachkenntnisse auszuprobieren und zu erweitern ist sicherlich die Teilnahme an einem Schüleraustausch. Sehen, wie die Altersgenossen im anderen Land leben, erfahren, ob ähnliche oder ganz andere Sorgen und Freuden für sie im Vordergrund stehen, den Schulalltag, das Familienleben aber auch die Sehenswürdigkeiten der Umgebung kennen lernen, dazu bedarf es Mut und Offenheit und zumindest einer gewissen, im Schulunterricht erworbenen sprachlichen Basis.

Die offizielle Rechtfertigung erfährt ein Schüleraustausch in den Richtlinien und Lehrplänen für das Fach Italienisch/ Sekundarstufe II. Vor allem im Kapitel 2.2.2 wird die Bedeutung des interkulturellen Lernens herausgestellt, die Auseinandersetzung mit wesentlichen Inhalten, Formen und Problemen der italienischen Lebenswirklichkeit und Kultur gefordert, die in Beziehung zu setzen ist mit eigenen Einstellungen und Wertesystemen. Ein Schüleraustausch kann dieser Forderung ohne weiteres Rechnung tragen, denn er gibt authentischsten Einblick in die Ebene der Alltagswirklichkeit in Italien.

Seit 2001 führt das Mariengymnasium regelmäßig in jedem Schuljahr einen Italienaustausch durch. Über ein paar Umwege konnten wir ab 2004 enge Kontakte nach Brescia (Lombardei) knüpfen und dürfen seit 2006 das Istituto Gambara unseren ständigen Austauschpartner nennen.

Brescia ist eine Stadt von ca. 180 000 Einwohnern, die ca. 30 km entfernt liegt vom südlichen Ende des Gardasees. Wie sehr viele italienische Städte verfügt sie über einen mittelalterlichen Stadtkern mit engen Straßen, alten Palazzi und beeindruckenden romanischen und gotischen Kirchen- und Profangebäuden. Die wirtschaftliche Bedeutung der Region Lombardei wird u.a. sichtbar an den aufstrebenden modernen Stadtvierteln. Mitten im Centro Storico liegt das Istituto Gambara, ein großes Oberstufenzentrum für die letzten fünf Jahre der Gymnasialzeit. Für uns sehr vorteilhaft: im neusprachlichen Zweig wird eifrig Deutsch gelernt.

Kurssystem in Deutschland, traditionelle Schulklassen auch in der Oberstufe in Italien, Unterricht bis in den Nachmittag in Deutschland, Schulschluss immer um 13h in Italien, aber dafür auch samstags sechs Stunden Schule – welches System besser gefällt, muss jeder letztendlich selbst beurteilen. Neben dem Aktivitäten rund um die Schule stehen während des Schüleraustausches die Besichtigung Brescias aber auch der Besuch bedeutender Städte der Umgebung (Mailand, Verona, Mantua) im Vordergrund.


In Hinblick auf Venedig als Thema des Zentralabiturs wird sogar eine Fahrt in die Serenissima unternommen. Häufig wird der Rest des Taschengeldes in den Erwerb der neuesten italienischen Frühjahrs- und Sommermode investiert. Aber man soll ja schließlich die Anwendung des aus dem Lehrbuch und im Unterricht erlernten Vokabulars


üben – mit Erfolg, wie sich zeigt. Gern heißen wir den Besuch der italienischen Partner in Essen-Werden willkommen. Ein Rundgang in Essen, Fahrten nach Düsseldorf und Köln stehen neben Unterricht im Mariengymnasium auf dem Programm des Deutschlandbesuches. Musik-, Sport und Italienischlehrer(innen) gestalten eigens für die Gäste verschiedene unterrichtliche Aktivitäten. Ohne Tränen können die Gäste bei Abfahrt des Busses zum Flughafen Weeze nie verabschiedet werden. Aber ein kleiner Trost: So manches Wiedersehen ist für die nächsten Sommerferien schon fest vereinbart.

Viele neue Eindrücke müssen verarbeitet und sortiert werden. Dank der herzlichen Aufnahme in den Familien fühlen sich alle in Italien und in Deutschland sehr wohl, so dass der Austausch eine rundrum interessante und bereichernde Erfahrung ist, die hoffentlich die ein oder andere Fortsetzung erfährt. Leider lassen finanzielle Probleme in Italien immer wieder um das Bestehen des Austausches bangen. Mut, Neugierde, Engagement, Flexibilität und Anpassungsbereitschaft und natürlich die Gastfreundschaft der Schulen und der Familien in beiden Ländern sind dazu unabdingbare Voraussetzungen.

Und noch einige praktische Informationen: Der Austausch umfasst je eine Woche Deutschlandbesuch der Italiener bzw. Italienbesuch der Deutschen, meist im Februar / März. Die Anreise erfolgt per Flugzeug von Düsseldorf aus nach Mailand-Malpensa, dann mit dem Bus nach Brescia. Die deutschen Schülerinnen haben 2011 für die Italienreise und das gemeinsame Deutschlandprogramm € 230,- bezahlt.

Frankreichaustausch

Deutsch-Französischer SCHÜLERAUSTAUSCH des Mariengymnasiums Essen-Werden mit dem Collège Immaculée Conception

Der Schüleraustausch findet seit 2005 jährlich im Frühjahr (meistens März) für ca. 25 Schülerinnen der 7. bis 9. Klassen (Französisch als 2. Fremdsprache ab Klasse 6 und als 3. Fremdsprache ab Klasse 8) mit etwa 25 SchülerInnen der 4e und 3e statt. Verantwortlich für das Programm sind Mme Feugey, Deutsch- und Geschichts-Lehrerin des Collège und Frau Galemann, Französisch- und Musik-Lehrerin des Mariengymnasiums. Jeder Austausch steht unter einem bestimmten Motto, z.B. „Voyageons en tandem“ (2010 – eine Reise im Tandem) oder „Jouons en tandem“ (vom 22.3. bis 5.4.2011 – Spiele im Tandem, mit musisch-sportlichem Schwerpunkt). Neben dem Kennenlernen der jeweiligen Regionen steht das Kennenlernen der jeweils anderen Kultur mit seinen Menschen im Vordergrund.

Klassenfahrt der 6. Klassen

Die erste Klassenfahrt am Mariengymnasium findet in aller Regel zu Beginn der Jahrgangsstufe 6 statt. Die Fahrt dauert drei Tage mit zwei Übernachtungen und das Reiseziel ist zumeist eine Jugendherberge, die ein besonderes pädagogisches Programm bietet. Dieses Programm kann unterschiedlich sein und ist an die Bedürfnisse der jeweiligen Klasse angepasst – sei es das Thema Natur und Umwelt, Gemeinschaft, Erlebnispädagogik etc. Die erste Klassenfahrt findet in der Regel geschlechtergetrennt statt, wobei die Parallelklassen natürlich zusammen fahren können.

Klassenfahrt der 8. Mädchenklassen

Segeln auf dem Ijsselmeer -fünftägige Klassenfahrt unter sozial-pädagogischem Aspekt Seit dem Schuljahr 2004/05 führen die achten Mädchenklassen gemeinsam eine Klassenfahrt der besonderen Art durch: Segeln mit Plattbodenschiffen auf dem Ijsselmeer. Diese Fahrt findet unter einem sozial-pädagogischem Aspekt statt. Dieser Aspekt ergibt sich durch die Gegebenheiten der Fahrt von selbst: Die Mädchen verbringen auf engem Raum mehrere Tage miteinander. Auf jedem Boot ist ein Skipper und ein Maat ( können auch Frauen sein), mit denen die Mädchen zusammenarbeiten und deren Anweisungen an Bord bindend für die Mädchen sind. Diese Struktur erweist sich häufig als eine neue, ungewohnte Erfahrung.

Geplante Tagesabläufe verändern sich plötzlich, da das Wetter das Segeln und die Ziele bestimmt. Das Leben auf dem Boot wird von den Schülerinnen durch Übernahme und Durchführung alltäglicher Notwendigkeiten gestaltet und gemeinschaftlich reflektiert. Das bedeutet:

  •  Selbstversorgung, d.h. jede Schülerin übernimmt im Rahmen einer Kleingruppe die Vorbereitung von einem Frühstück, Mittag- und Abendessen, verbunden mit allen dazu gehörenden Arbeitsinhalten.
  • Jede Schülerin übernimmt im Rahmen des Segelns bestimmte Funktionen bei der Durchführung der Segelmanöver. Die Segelaufgaben entwickeln sich zum Teil von Tag zu Tag in Abhängigkeit vom Wetter neu.
  • Die Schülerinnen übernehmen verantwortlich Aufgaben, die für ein Zusammenleben auf diesem speziellen Raum wichtig sind: Weckdienst, Bootssprecherin, Reinigungsdienst ( Jede Schülerin ist einen Tag verantwortlich für die Reinigung der allgemein genutzten Räumlichkeiten einschließlich der Hygieneeinrichtungen) u.a. .
  • Im Rahmen einer täglichen Reflexion führt jede Schülerin ihr „ Logbuch“ zur Fahrt und übernimmt die Verfassung eines Tagesberichtes in ihrer Arbeitsgruppe. + Jeder Tag beginnt mit einem gemeinsamen Morgenbeginn vor dem Frühstück, jeweils in den einzelnen Klasse.
  • Es wird darauf hin gearbeitet, dass die Klassen am letzten Tag in Form einer Miniregatta( nicht auf Zeit, sondern auf technische Durchführung ausgelegt ) ihre Boote in Eigenregie vom letzten Übernachtungshafen zum Zielhafen segeln.

Es finden 3 vorbereitende Termine statt:

1. Ein Informationsabend unter Mitwirkung des Veranstalters für Schülerinnen und Eltern

2. Ein mehrstündiger Samstagstermin : Die Grenzen des anderen und seine eigene Grenzen erkennen und anerkennen. Übungen zur Fremd – und Eigenwahrnehmung Organisation : Planung für das Essen, Kajütenbelegung, Vermittlung erster Kenntnisse zum Segeln< Knoten

3 . Ein Nachmittagstermin , Freitag vor der Fahrt, Einkauf für die ersten 2 Tage ( keine Frischware), letzte Information zur Fahrt.

Lässt der Wind es zu, kann auch auf einer der kleinen Isselmeerinsel gegrillt werden und die Schülerinnen dürfen auch die Hände ans Steuer legen. Anschließend findet an Land ein Fußballspiel Lehrer/innen gegen eine Überzahl von Schülerinnen statt. Auch wenn manche Gegebenheiten von den Schülerinnen als gewöhnungsbedürftig beschrieben werden (z.B. enge Kabinen, „ seltsame“ Toiletten, lange Wege zu den Duschen ...) , so wurden bei allen bisher durchgeführten Fahrten immer wieder ähnliche Grundaussagen getätigt : „ Ich habe Mitschülerinnen neu und intensiver kennen gelernt, besonders auch Schülerinnen aus den Parallelklassen.“ „Diese Schülerin ist netter, als ich dachte.“ „Ich fand es toll, für alle zu kochen.“ Es waren bislang immer sehr schöne Fahrten.

Klassenfahrten der 8. Jungenklassen

Für die Jungen-Klassen: Das Aqua-Camp - Spaß und Gruppendynamik im Camp am Wasser Erstmals fuhren die Jungen des 8. Schuljahres im Schuljahr 2013/14 auf große Fahrt. Um auch auf der Klassenfahrt die speziellen Interessen der Jungen zu berücksichtigen, wurde das Aqua-Camp für die zukünftigen Jungeklassen des 8.Schuljahres ausgewählt. Das Camp liegt direkt am Veluwemeer, im Herzen Hollands, südlich des Ijsselmeers. Der Standort des Camps ist eine geschützte Bucht auf der Insel Flevoland. Das knie- bis hüfthohe Wasser bietet außergewöhnlich günstige Voraussetzungen für alle möglichen AquaFun-Aktivitäten rund um das Camp. Das Campgelände mit seinem großen eigenen Sandstrand ist nach Süden ausgerichtet mt direktem Blick auf die campeigene "Robinsoninsel", auf der auch einige Programmpunkte für die Gruppen stattfinden.

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Diese Fahrt ist ebenfalls keine Standardklassenfahrt von der Stange, sondern bietet die Chance, Ressourcen, Fähigkeiten und Potenziale zu entdecken und einem Gruppenprozess Raum zu geben, dem im Schulalltag zu viele Grenzen gesetzt sind. Im Camp werden die Jungengruppen begleitet von sogenannten "Campleitern", die die Interessen und Bedürfnisse der Jungs zunächst erfragen und daraufhin Medien, Materialien und Methoden zur Verfügung stellen. Die Campleiter sind erlebnispädagogisch geschult und verfügen über viel Erfahrung in der Gruppenleitung. Neben zahlreichen sportlichen Angeboten wie Fußball oder Beachvolleyball waren es vor allen Dingen die gruppendynamische Aktivitäten, die im letzten Jahr besonders gut ankamen wie etwa der Bau von Flößen und Brücken oder die Abende am Lagerfeuer.

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Aquacamp ballspiel
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Kursfahrten in der Oberstufe

Studienfahrten gehören zu den Besonderheiten des Ausbildungsprogramms der gymnasialen Oberstufe. Sie eröffnen den Schülerinnen und Schülern neue kulturelle Perspektiven und sind für viele ein Höhepunkt ihrer Schulzeit. Außerhalb der gewohnten Umgebung und losgelöst von den starren Grenzen schulischen Alltags und schulischer Unterrichtsfächer kann während einer Studienfahrt Lernen in ganz anderen Dimensionen stattfinden, wobei es dabei nicht nur um die Vertiefung unterrichtlicher Inhalte geht.

Studienfahrten geben den Schülerinnen und Schülern sowohl die Gelegenheit, ihren Horizont fachspezifisch und fächerübergreifend zu erweitern und zugleich als Gruppe enger zusammen zu finden. Durch den intensiven Kontakt der Gruppe untereinander wird dabei die Bereitschaft zu Toleranz, Rücksichtnahme und Verantwortung eine Grundvoraussetzung für das Gelingen der gemeinsamen Zeit. Am Mariengymnasium finden Studienfahrten im ersten Jahr der Qualifikationsphase statt. Der Beratungslehrer einer Jahrgangsstufe bindet die Schülerinnen und Schüler in die Zielfindung mit ein, plant den genauen Ablauf und stellt der Jahrgangsstufenpflegschaft die genaue Reiseplanung vor. Von den Schülern wird dabei eine aktive Mitarbeit, zum Beispiel bei der Vorbereitung von Referaten, erwartet. Die folgende Aufzählung gibt einen kleinen Einblick über die unterschiedlichen Ziele der vergangenen Jahre: Rom, London, Wien, Venedig, Barcelona, Tirol, Prag.

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