Praktika

Erste Einblicke ins Berufsleben

Um den Schülern erste Einblicke in verschiedene Arbeitsfelder zu ermöglichen, bieten wir in den Stufen EF und Q1 sowohl ein Betriebs- als auch ein Sozialpraktikum an.

Betriebspraktikum

Seit dem Schuljahr 1996/97 bietet das Mariengymnasium seinen Schülerinnen in der Einführungsphase 10/11 ein Schülerbetriebspraktikum an. Noch bevor dieses an nordrhein-westfälischen Schulen verpflichtend eingeführt wurde, war es am Mariengymnasium zum festen Bestandteil der Berufsorientierung geworden.

Warum ein Betriebspraktikum?

Das Praktikum bietet den Schülerinnen

  • einen Einblick in ökonomische, technische und soziale Aspekte der Arbeitswelt.
  • eine Orientierungshilfe im Hinblick auf die Berufswahl
  • handlungsorientiertes Lernen über den Unterricht einzelner Fächer hinaus
  • die Möglichkeit, eigene Fähigkeiten und Neigungen auch und gerade in frauenuntypischen Berufsfeldern unverbindlich zu erproben
  • die Chance, Kontakte zu Betrieben herzustellen, die bei einer späteren Bewerbung von Vorteil sein können
  • die Gelegenheit zu erkennen, dass schulische Anstrengungen notwendig und lohnend sind, um sein Berufsziel zu erreichen.

 Hier geht es zur Anmeldung für das Betriebspraktikum.

Sozialpraktikum

Seit 35 Jahren gehört das Sozialpraktikum zum festen Bestandteil unserer Schulkultur. Im Gegensatz zum Betriebspraktikum, das Einblick in die Berufswelt gewähren und Anregung für eine Berufswahl geben soll, ist es Ziel des Sozialpraktikums unseren Schülern die Gelegenheit zu geben eine andere Lebenswirklichkeit als Schule zu erleben und Einblicke in vielfältige soziale Bereiche zu gewährleisten, zu denen sie sonst nur schwer Zugang finden. Die Schüler können zwischen den verschiedenen Einrichtungen wählen, so z.B. Kindergärten und Schulen für geistig und körperlich Behinderte, für Lern- und Sprachbehinderte, für Gehörlose oder Hörgeschädigte, Kinderheime, Bahnhofsmission, Suppenküche, Krankenhäuser, Altenheime, sowie spezielle Einrichtungen wie die Caritas-Flüchtlingshilfe, das Friedensdorf in Oberhausen, Cafe Schließfach (Anlaufstelle für drogenabhängige junge Prostituierte), von denen sich viele in kirchlicher Trägerschaft befinden. Die Schüler entwickeln über das soziale Lernen

die Übernahme von Verantwortung und Wertschätzung den Menschen gegenüber, die sie während des Praktikums betreuen. Diese reale Lebenswelt der sozial schwachen oder kranken Menschen hinterlässt bleibende Eindrücke und führt über die Sensibilisierung zu einem positiven Sozialverhalten, aktiver Mitmenschlichkeit und gelebter christlicher Nächstenliebe. Dies entspricht auch einem der Ziele der gymnasialen Oberstufe „Selbstverwirklichung in sozialer Verantwortung“.Das zweiwöchige Sozialpraktikum wird in der Jahrgangsstufe Q1 durchgeführt. Die Schüler suchen sich die Praktikumsstelle nach schulischer Vorgabe selbst bzw. mit Hilfe der Lehrerinnen aus dem Fachbereich Pädagogik. Während der Praktikumszeit werden sie von einem Lehrer/einer Lehrerin betreut. Sie verfassen einen Praktikumsbericht, in dem sie ihre Institution und ihren Arbeitsbereich vorstellen und ihre Erfahrungen reflektieren.Die Erfahrungen, die unsere Schülerinnen in den letzten Jahren gemacht haben, waren so positiv,dass das Sozialpraktikum auch in Zukunft fester Bestandteil unserer vom katholischen Glauben geprägten Schulkultur sein wird.Zuständig für das Sozialpraktikum sind die Pädagogiklehrerinnen Frau Warthmann und Frau Seiler.

Hier geht es zur Anmeldung für das Sozialpraktikum.  

 

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