von Leandra Nordhues, Jan Möllenkamp und Simon Lüttenberg
Im Rahmen eines MINT-Projekts haben auch in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler der Oberstufe mit Grundschülerinnen und -schülern der 4. Klasse der Jakobsschule und der Heckerschule in Heidhausen und Fischlaken zusammengearbeitet. Ziel des Projekts war es, den Kindern spielerisch die Grundlagen der Physik näherzubringen.
Vor dem eigentlichen Projekttag trafen sich die Oberstufenschüler mit den Grundschülern, um sie persönlich kennenzulernen. Dabei wurden gemeinsam Spiele gespielt und die Grundschulen erkundet, was für eine vertrauensvolle Atmosphäre sorgte und die Zusammenarbeit erleichterte.
An dem Tag, an dem die Grundschüler an die weiterführende Schule kamen, ging es dann an den praktischen Teil des Projekts. Im Mittelpunkt stand die Geschichte eines Leuchtturms, dessen Licht plötzlich erloschen war. Der Besitzer wollte sich mit einem Generator und einem Rotor helfen, um zukünftig den Strom durch Windenergie zu erzeugen – und die Grundschüler halfen dabei, die Lösung zu finden.
Die Oberstufenschüler erklärten den Grundschülern, wie ein Stromkreis funktioniert und worauf beim Bau eines Windrades geachtet werden muss. Anschließend bauten die Grundschüler unter Anleitung ihre eigenen Windräder. Dabei standen die älteren Schülerinnen und Schüler unterstützend zur Seite und halfen bei Fragen.
Zudem hatten die Grundschüler die Gelegenheit, die Schule der Oberstufenschüler zu erkunden. Diese zeigten ihnen verschiedene Bereiche des Schulgebäudes und erklärten ihren Alltag an der weiterführenden Schule.
Am Ende nahm jedes Kind ein funktionierendes Windrad mit nach Hause. Aber das Projekt ging noch weiter: Die Grundschüler sollten ihr neu gewonnenes Wissen an Kindergartenkinder weitergeben. So sollten sie die jüngeren Kinder ebenfalls für Naturwissenschaften begeistern.
Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie viel Spaß Naturwissenschaften machen können, wenn man sie praktisch und gemeinsam erlebte.
Erstellt am 24.02.2025 - Rubrik > Allgemeines