Aktuell

22

Oktober 2020

Auszeit Spezial 2020 - ein Erlebnisbericht von Christopher Böhmer

Speziell war es in diesem Jahr auf alle Fälle – geplant eigentlich im Mai mussten wir aufgrund der Coronalage erst absagen und dann auf ungewisse Zeit verschieben. Dann, nach Lockerung der Einschränkung, ging es weiter mit der Planung und Gregor Lauenburger stellte eine tolle neue Auszeit zusammen – Duisburg-Kevelaer in drei Tagen.

Auszeit Spezial 2020 - ein Erlebnisbericht von Christopher Böhmer

Slideshow

Zwar verlief die Anmeldung ein wenig schleppend, aber ein harter Kern von „Auszeit-Erprobten“ war schnell zusammen. Leider blieb es – hier auch sicher Corona-bedingt – bei der etwas geringen Zahl von 5 Teilnehmenden. Sicher haben viele noch zurückhaltend reagiert oder haben auch, aufgrund der langen Home-Office und Home-Schooling Zeit, schon viel Urlaub genommen (dieser war dieses Jahr durch die Verschiebung am Freitag zumindest halbtägig notwendi).

Also trafen sich am Freitag – 1.Tag: die 5 Auszeitler (Iris, Sabine, Gregor, Norbert und Chris) am Mariengymnasiu, um gemeinsam im Begleitfahrzeug nach Duisburg-Walsum zu fahren. Hier war die erste Übernachtung im Saal der Gemeinde St. Dionysius geplant, bevor es am nächsten Morgen mit der Rheinüberquerung zur eigentlichen Pilgerwanderung losgehen würde. Nach Ankunft und Bezug (also dem Ausrollen der Luftmatratze :-) ) ging es auf einen kurzen Rundgang – Beine lockern für den nächsten Tag und noch ein paar Kleinigkeiten beim Delikatessendiscounter unseres Vertrauens für einen ersten geselligen Gruppenabend zu besorgen. Bevor wir diesen geselligen Teil des Abends eingeleitet haben, ging es noch kurz in die Pfarrkirche St. Dionysius zum Abendimpuls – kurzes stilles Zusammensein, Innehalten und ein kurzes Gebet in der Kirche, aus der jeder seinen Teil für sich mitnehmen kann…. Mit schönen Gesprächen - bereits unterwegs und dann anschließend im Gemeindesaal - sowie ein paar netten Gesellschaftsspielen ging der Abend zu Ende.

Es wurde Abend und es wurde Morgen - 2.Tag: Nach einer ersten asketischen Nacht in Schlafsack und auf Isomatte im Pfarrsaal wurden die Auszeitler zwischen 7 und 8 Uhr wach und machten sich an die Morgenroutine, die aus Frühstücksvorbereitung (Gregor zog morgendlich los und besorgte frische Brötchen – wer hart schläft und einen langen Tag hat, sollte gut frühstücken ;-) ), zusammenpacken und ins Fahrzeug verladen sowie aufräumen, spülen und klar-Schiff-machen. Gegen 9 Uhr war dann Aufbruch, der traditionell mit einem Morgenimpuls beginnt – an diesem Morgen dann übernommen durch den Pfarrer der Gemeinde, der zum Abschied kam und uns den Segen für den Tag spendete. Dann trennten sich die Wege kurzzeitig, da eine Gruppe zu Fuß zur Rheinfähre ging, während die anderen den Wagen zur Fähre fuhren. Per Fähre ging es dann gemeinsam über den Rhein und den kurzen Weg nach Orsoy, wo sich die Gruppe dann erneut teilte, da wir das Begleitfahrzeug (wie üblich) ans Ziel bringen und dann auf der Strecke wieder zusammenkommen würden. Norbert und Chris fuhren also den Wagen nach Sevelen – der nächsten Etappe unserer Reise. Nachdem die beiden vor Ort das Quartier übernahmen, zumindest die mitgeführten Lebensmittel ausluden und den Wagen parkten, machten Sie sich zu Fuß, per Bus über Kamp-Lintfort und anschließend per Taxi auf den Weg zurück zum vereinbarten Treffpunkt in Repelen. Gemeinsam ging es nun weiter und Richtung Sevelen – nichtahnend dass Gregor noch eine Besonderheit für den heutigen Tag eingebaut hatte, die sich wie immer durch eine „Abkürzung“ übers freie Feld und als Umgehung der Landstraße ankündigte. Der Moersbach war die diesjährige Herausforderung, die es zu meistern gab, welche wir als erfahrene Auszeitler bei 51°29’49.7‘‘ nördlicher Breite und 6°36’54.2‘‘östlicher Länge erfolgreich absolvierten, um dann auf dann im Gestrüpp des Feldrandes auf der anderen Seite mehrere Rehe aufzuscheuchen. Ich lasse es hier offen zu erläutern, wer sich mehr erschreckte – die Rehe oder wir ;-)

Nach kurzer Rast am Gasthof Hufen (leider geschlossen, aber Dank für die Sitzgelegenheit ;-) ) ging es vorbei an der Halde Pattberg und der Niederlassung Rheinkamp, einer großen Autofabrik (danke auch hier für die Sitzgelegenheit) nach Kamp-Lintfort und zum nächsten Höhepunkt „Eisdiele Corazza“ (ebenfalls ein jährliches „Must Have“: der Mokkabecher). So gestärkt verließen wir Kamp-Lintfort vorbei an der Landes-Gartenschau um Kloster Kamp und durch wunderschönen Buchenwald. Weiter ging es über Felder zwischen Kamperbrück und Oermten unserem Ziel Sevelen entgegen, wo wir gegen 18 Uhr in Pfarrheim St. Anna eintrafen. Nach einen besinnlichen Abendimpuls in Kirche St.Anna (Vorsicht – der Große Schalter in der Mitte ist das Läutwerk!) klang der Abend in gewohnter Runde mit Gesprächen und Spielen sowie einen Bierchen aus.

Es wurde Abend und es wurde Morgen - 3.Tag: Auch der 3. Tag beginnt – nach Einrenken der verschiedenen plattgelegenen Wirbel – recht früh mit einem ordentlichen Frühstück, dem Zusammenpacken der Ausrüstung und dem Verladen ins Begleitfahrzeug. Aufgrund der schlechten Verbindung mit ÖPNV am Niederrhein und auch der relativ schlechten Wettervorhersage entschlossen wir uns heute vom Auszeit-Spezial-Konzept (Begleitfahrzeug fährt zum Ziel und wir wandern anschließend gemeinsam) auf das Auszeit-Konzept (Begleitfahrzeug fährt Etappenweise parallel zur Wanderung und ist so fast permanent verfügbar) umzusteigen. Was natürlich nicht fehlte und in beiden Konzepten identisch ist, ist der Morgenimpuls. Hier in Sevelen im Freien vor dem Pfarrheim und wetterbedingt als kurzes Innehalten und Gebet gestaltet. Durch das geänderte Konzept ging es nun in unterschiedlicher Besetzung von Sevelen nördlich Richtung Issum, das wir aber östlich liegen ließen. Über Felder und Wiesen, aber auch durch Wälder führte der Weg hauptsächlich durch unbewohntes Gebiet. Vorbei an schönen Wegkreuzen, Bilderstöcken oder dem Antoniushäuschen am Langendonkshof, vor dem wir dem Turmstumpf Haus Langendonk passiert hatten. Weiter nach Aengenesch zur Wallfahrtskirche „Zur Schmerzensmutter“ (zu dem Zeitpunkt führten die meisten von uns die Namensgebung bereits auf eigene Gliedmaßen zurück…). Ohne große Pause zogen wir hier weiter nach Wetten, wo wir eine kleine Stärkung suchten – teils mit morgens geschmierten Brötchen – teils mit einen Döner :-). Von Wetten aus waren es nur noch wenige Kilometer bei leider schlechter werdendem Wetter nach Kevelaer, wo wir kurz vor 16 Uhr am Ortsschild zusammenkamen, um das obligatorische Ziel-Einlauffoto zu schießen. Nächster Halt: Kevelaer Park Hotel mit warmen Zimmern, weichen Betten … UND einer Dusche! Nachdem wir uns alle wieder in Stadt-tauglichen Zustand gewandelt hatten, ging es die wenigen Meter vom Hotel Richtung Kapellenplatz und zum Gnadenbild (Das zumindest Iris und Chris und Fahrer der Schlussetappen noch nicht gesehen hatten). Ob religiös oder eher weniger – nach einem solchen Weg – nicht nur den täglich ca. 20 Kilometer – sondern auch den eher asketischen Nächten und der spartanischen Ausstattung – ein sehr schöner und berührender Moment…. Nach diesem Augenblick des Innehaltens ging es touristisch weiter mit Besichtigung von Basilika, Gnaden- und Kerzenkapelle und einem kurzen Rundgang durch Kevelaer auf der Suche nach einen schönen Restaurant für ein wohlverdientes Abendessen. Die Wahl fiel auf den „goldenen Schwan“ und gegen den „Goldenen Apfel“, den „goldenen Schlüssel“ sowie den „goldenen Löwen“ und „zum Lindenbaum“. Nach einen klassischen gutbürgerlichen Abendessen, wie der Name des Restaurants schon vermuten ließ (Betonung liegt hier klar auf GUT – nicht bürgerlich) ließen wir den Abend im Brauhaus „Kävelse Lüj“ ausklingen, um dann in die weichen betten zu fallen :-)

Es wurde Abend und es wurde Morgen - 4.Tag: Auch der 4.Tag begann …. Nein – nicht früh und nicht wie die vorherigen. Er begann mit einen schönen Hotelfrühstück – wenn auch eingeschränkt durch Coronaregeln und Hygienekonzept. Nichtsdestotrotz sehr entspannt. Nach verladen des Gepäcks in den Wagen ging es zur Basilika St. Marien um dort aber leider festzustellen, daß aufgrund der Erstkommunion in Kevelaer die Messe an diesem Morgen im Forum Pax Christi, zwar überdacht, aber dennoch open-Air stattfand. Nach der, trotz der Verlegung, schönen, heiligen Messe ging es nach einen kurzen Runde zum Souvenir-shopping zum Solegarten St. Jakob. Nach kurzem Aufenthalt und einen letzten Durchatmen ging es dann zur Autobahn und Richtung Heimat, wo wir am frühen Nachmittag ankamen.

Es war eine spezielle Auszeit. Aber eigentlich ist jede Auszeit speziell. Sie ist immer individuell und doch ist eine tolle Gruppe dabei. Eine Gemeinschaft von Freunden, die sich einmal im Jahr trifft um mal kurz inne zu halten und 3 Tage speziell zu Leben. Ohne Luxus oder auch die üblichen Annehmlichkeiten, aber auch mit der Chance, ein wenig die üblichen Alltagssorgen zurückzulassen oder zumindest sie mal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und mit Menschen zu sprechen, die weder mit der eigenen Familie, noch mit der Arbeit oder dem Freundeskreis zu tun haben. Eine Zeit, mal kurz für Dich im Jetzt. Etwas reflektieren und dabei auch noch einen Menge Spaß haben, lachen und gemeinsam essen und auch was trinken. Eine spezielle Auszeit – DANKE. Ich möchte mich bei den Mit-Auszeitlern bedanken. Danke für eine tolle Zeit, die Ihr mir jedes Jahr schenkt. Für eine Gemeinschaft in der ich Rat finde, Freude finde, Ruhe finde, Halt finde, Zeit finde, Gedanken fasse und Sorgen teile. Danke – Euer Chris

Und für die, die das hier mit Interesse lesen: Die nächste Auszeit Spezial findet voraussichtlich im Mai 2021 statt – Vielleicht schon mal im Kalender vormerken!! P.S.: Für Iris, Gregor und Chris war mit der Rückkehr die Reise aber noch nicht ganz zu Ende, denn am folgenden Wochenende startete die Auszeit 2020 für unsere Kinder, die Schüler*innen des Mariengymnasiums, die wir begleiten durften. Auch einen spezielle Auszeit, aber das ist eine andere Geschichte und wird an einer anderen Stelle erzählt….

Christopher Böhmer

07

Oktober 2020

Rubrik Allgemeines

Am morgigen Donnerstag kein Schulausfall am MGW

Hier noch einmal der wichtige Hinweis, dass das Mariengymnasium nicht vom angekündigten Verdi-Streik betroffen ist. Es findet Unterricht nach Plan statt. Bitte beachten Sie, dass auch der Streik des ÖPNV Ihre Kinder nicht vom Schulbesuch entbindet! Weitere wichtige Informationen finden Sie im aktuellen Elternbrief vom 07.10.2020.

29

September 2020

Abschlussveranstaltung Charity-Lesen

Am heutigen Dienstag fand die Abschlussveranstaltung des diesjährigen Charitylesen statt. Insgesamt haben unserer Schülerinnen und Schüler 8.000 Euro erlesen, die jeweils zur Hälfte an das Parliative-Netzwerk sowie an die Schulbibliothek fließen. Ein herzlicher Dank an alle emsigen Leserinnen und Leser sowie deren großzügige Sponsoren.

Neben den Ehrungen der Siegerklassen und Viel-leser las der Kinderbuchautor Rüdiger Bertram aus seinem Roman "Der Pfad", ein äußerst spannender Roman über die Flucht deutscher Emigranten während des Zweiten Weltkrieges über die Pyrenäen. 

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Bei den Mädchenklassen gewann die Klasse 7a mit 26.604 gelesenen Seiten vor der Klasse 6b, bei den Jungenklassen gewann die 7c mit 10.304 Seiten vor der Klasse 6c. 

Die Vielleserin unter den Schülerinnen ist Ciara Küpper-Fahrenberg aus der 7a mit 11.900 Seiten vor Line Mikloweit und Karoline Schmid, bei den Jungs las Ben Bakuhn aus der 7c die meisten Seiten vor Simon Reissner und David Heumann. 

Ein herzliches Dankeschön geht an Frau Kesper und Herrn Schultz für die Organisation und Durchführung des diesjährigen Charitylesen. 

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28

September 2020

Rubrik

Neues Coaching-Angebot für die Oberstufe

im Rahmen der zurückliegenden Informationsveranstaltung haben wir unser neues Coaching-Angebot für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe vorgestellt, um etwa Prüfungsängste und Stressbewältigung vor Prüfungen besser in den Griff zu bekommen. 

Das neue Coaching-Angebot am Marien Gymnasium Werden richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die zum einen Schwierigkeiten und Ängste bei der Bewältigung von Prüfungen haben und zum anderen an Schüler und Schülerinnen, für die die Zeit nach dem Abitur eine Herausforderung darstellt. Das Angebot soll helfen diesen Ängste und Herausforderungen entgegenzutreten und individuelle Lösungen zu finden. Damit wollen wir helfen die Schullaufbahn erfolgreich abzuschließen und das Leben danach zielgerichtet zu beginnen.

Hier geht es zum Anmeldeformular.

Bei Fragen richten Sie sich an.(Javascript muss aktiviert sein, um diese Email-Adresse zu sehen) oder direkt an den Kursleiter Herrn Doepner. 

18

September 2020

Rubrik Unterricht

Unser Konzept für das Lernen auf Distanz

Das Konzept wurde auf der letzten Elternpflegschaftssitzung bereits vorgestellt und ist nun hier als Slideshow einsehbar.

Unser Konzept für das Lernen auf Distanz

Auf Grundlage unseres pädagogischen Anspruchs und der rechtlichen Rahmenbedingungen wurde dieses Konzept für das Lernen auf Distanz erstellt, um ein sehr gutes digitales Bildungsangebot zu gewährleisten.

Slideshow

10

September 2020

Rubrik Unterricht

Hygienekonzept für den Sportunterricht aktualisiert

Viel Zeit und Sorgfalt stecken in dem druckfrischen Hygienekonzept für den Fachbereich Sport. 

Ein großer Dank geht an die Kolleginnen und Kollegen der Sportfachschaft. 

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10

September 2020

Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters besuchten das MGW

Erneut konnte unsere Schule Spitzenpolitiker der Kommunalpolitik begrüßen, die sich den interessierten Fragen der Schülerinnen und Schüler stellten und so ihre Konzepte und Ideen für die politisch-gesellschaftliche Gerstaltung der Stadt Essen erläuterten. 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Thomas Kufen, Oliver Kern und Mehrdad Mostofizadeh für ihr Kommen und die spontane Bereitschaft. 

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