Aktuell

16

Januar 2023

Rubrik Allgemeines

Große Vortragsvielfalt bei Berufsorientierung in der Stufe 9

Nach drei Jahren coronabedingter Pause konnten am Mariengymnasium nun auch die speziell für die Jahrgangstufe 9 angebotenen Berufsorientierungsvorträge wieder in vollem Umfang stattfinden. Hierzu kommen externe Referentinnen und Referenten an zwei Vormittagen in die Schule, um mit den Schülerinnen und Schülern auf Augenhöhe zu sprechen und ein realistisches Bild des jeweiligen Berufsfeldes zu vermitteln.

Große Vortragsvielfalt bei Berufsorientierung in der Stufe 9

Neben theoretischen Informationen, zum Beispiel zu Ausbildungs- und Studiengängen, zu Tätigkeitsfeldern und Aufstiegsmöglichkeiten, gab es auch die Möglichkeit praktischer Übungen, beispielsweise im Bereich der Pflegeberufe. Insgesamt deckte die Palette von 28 Vorträgen eine große Bandbreite von Berufsfeldern ab, die Berufe im Gesundheitswesen, in der Wirtschaft, der Unternehmens- und Steuerberatung, im Bauwesen sowie im Bereich der Versicherungen und Finanzen umfassten. Ergänzt wurde dies durch die Berufsfelder Elektrotechnik/MINT-Berufe, Journalismus, Geografie und Hotellerie / Gastronomie, vertreten durch das renommierte Schlosshotel Hugenpoet. Vor Ort waren zudem auch die Diakonie Essen sowie das Karrierebüro der Bundeswehr. Für das Bankwesen informierten die Bank im Bistum und die National-Bank mit mehreren Vorträgen.

Für die Schüler*innen der Stufe 9 ist diese Form der Orientierung ein wichtiger Schritt zwischen den Tagespraktika (Berufsfelderkundungen) der Stufe 8 im Rahmen von „Kein Abschluss ohne Anschluss“ und den mehrwöchigen Praktikumsphasen der nächsten Schuljahre. Abgerundet wird das Angebot zur Berufsorientierung am Mariengymnasium im laufenden Schuljahr noch durch ein weiteres Großereignis, denn am Samstag, den 4. März, wird im Forum der Schule der jährliche Berufemarkt stattfinden, der schon im vergangenen Jahr erstmals nach Corona wieder aufgelegt werden konnte. Hier wird ebenfalls wieder ein großes Aufgebot an Ausstellern und Referenten erwartet, welches das bisherige noch übertreffen dürfte.

(Helga Helmich)

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12

Januar 2023

Rubrik Allgemeines

Papierflieger-Katapult-Transporter der 6. Klassen

Gestern und heute fand für alle 6. Klassen ein tolles MINT-Projekt statt, bei dem sich alle Schülerinnen und Schüler einer kreativen und technisch durchaus anspruchsvollen Herausforderung stellen mussten. Mittels selbstgebauter Papierflieger sollte ein Tischtennisball eine möglichst weite Strecke zurücklegen.

Lesen Sie dazu weiter unten einen Artikel von Johanna Wiederhold, Mitglied der Redaktion von MGW-online, unserem digitalen SchülerInnen-Magazin: 

Papierflieger-Katapult-Transporter der 6. Klassen

Am heutigen Donnerstag fand die Preisverleihung der MINT-Tage 2023 für die 6. Klassen statt. Aufgabe war es, einen Drachenflieger aus Papier, 10 Holzstäben und Klebstiften zu bauen. Dieser sollte in der Lage sein, einen Tischtennisball möglichst weit und unbeschadet zu transportieren. Die fertigen Drachenflieger starteten mit Hilfe einer Schleuder. Jedes Team hatte die Chance, ihren Papierflieger dreimal fliegen zu lassen. Die längste Weite wurde schließlich gewertet. Danach wurden dann die besten Messergebnisse von allen Fliegern zusammengerechnet, sodass ein Klassenergebnis erstellt werden konnte. 
Die 6a bekam für ihren Sieg beim Fliegewettbewerb mit 20,45 m mehrere Packungen Süßigkeiten.

Es wurde von der Jury aber auch ein Kreativpreis vergeben. Diesen gewann die 6b mit ihrem Flieger. 

Wir gratulieren herzlich und bedanken uns bei der Physik-Fachschaft für die Organisation und Durchführung dieses beliebten MINT-Projektes. 

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21

Dezember 2022

Rubrik Allgemeines

Endlich wieder Leben auf der Bühne - Die Weihnachtskonzerte 2022

Es waren zwei grandiose Konzertabende, die unsere Ensembles unter der Leitung der Musikfachschaft veranstalteten. Dabei riefen unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur musikalisch auf der Bühne an beiden Abenden Glanzleistungen ab, auch der Bühnenauf- und Bühnenabbau sowie die Ton- und Lichtgestaltung lag in den kompetenten Schülerhänden unserer Technik-AG. 
Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und ganz besonders bei unseren Musiklehrer:innen Daniela Heix, Bärbel Galemann, Gregor Lepping, Christoph Lepping, Dirk Wolinski und Andreas Wickel. 

Endlich wieder Leben auf der Bühne - Die Weihnachtskonzerte 2022

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Nach der zweijährigen Pause knüpfte das diesjährige Weihnachtskonzert an die früheren Konzertabende an, indem ein kurzweiliges und abwechslungsreiches Programm aus Pop, Gospel, Rap, Bigband-Sound und Filmmusik vorgetragen wurde. Neben dem Unterstufenchor unter der Leitung von Dirk Wolinski begeisterte auch die Bigband unter der Leitung von Andreas Wickel sowie das Orchester unter der Leitung von Bärbel Galemann. Die Leitung des Oberstufenchors übernahm an diesem Weihnachtskonzert erstmalig Gregor Lepping, der damit die bewährte Chorarbeit von Christoph Lepping fortsetzt.
Ein besonderer Programmpunkt war ein selbstgeschriebener und -produzierter Rap-Song des EF Kurses von Gregor Lepping, in dem es um das klare Bekenntnis zum Nicht-Rauchen geht. Das sehr sehenswerte Video dazu kann hier auf der Homepage angeschaut werden.
Das Weihnachtskonzert war aber erneut auch ein großes Wiedersehen ehemaliger Schülerinnen und Schüler, die noch lange nach Konzertende zum Plausch blieben.

Wir hoffen, dass sich auch weiterhin viele Schülerinnen und Schüler in unseren Ensembles oder auch in der Technik-AG engagieren. Es lohnt sich, wie man an diesen Abenden gesehen und gehört hat.

21

Dezember 2022

Rubrik Allgemeines

Songwriting am MGW - „Leben ohne Qualm”

Das Land NRW hat eine Initiative gegen das Rauchen von Kindern und Jugendlichen ins Leben gerufen. Diese besteht unter anderem aus einem Wettbewerb, bei dem Kinder und Jugendliche verschiedener Altersklassen selbst geschriebene und produzierte Rap Songs gegen das Rauchen einschicken.

Auch wir, der EF-Musikkurs von Herrn Lepping, hat sich daran beteiligt. Wir setzen uns zunächst mit der Geschichte sowie den Eigenarten des Rap- und Hip-Hop-Genres auseinander. Dieses entstand Mitte der 70er Jahre in den Slams von New York als Ablenkung und Unterhaltung während der heißen Sommer dort.

Im Kurs haben wir dann in Gruppen an den verschiedenen Bestandteilen eines Rap Songs gearbeitet: dem Text, der Musik und einem Musikvideo.

Als erstes brauchten wir eine Geschichte. Es sollte um einen jungen Mann gehen, der als Kind darunter leidet, dass seine Mutter Raucherin ist. Durch schlechte Einflüsse beginnt er allerdings selbst mit dem Rauchen, bis seine Mutter an den Folgen ihrer eigenen Sucht im Krankenhaus verstirbt. Durch diesen Schicksalsschlag erkennt der junge Mann, wie schwerwiegend das Rauchen sich auswirken kann und möchte ein neues Leben beginnen, ohne Qualm.

Passend zum Text erstellte die Musikgruppe mit dem Computerprogramm BandLab eine musikalische Grundlage aus typischen Hip-Hop-Beats. Einzelne Schülerinnen und Schüler aus dem Kurs erklärten sich bereit, den Text zu rappen und aufzunehmen. Unter diese Aufnahmen legten wir die komponierte Musik und hatten somit einen fertigen Rap Song.

Zu dem Wettbewerb gehört außer diesem auch ein selbst gedrehtes, dazu passendes Musikvideo. Die dafür zuständige Gruppe verfilmte dazu verschiedene Szenen der Geschichte an unterschiedlichen Locations: im Wald, in unserer Schule, an der Bushaltestelle.

Zum Schluss wurden die einzelnen Clips zusammen- und auf die Musik zugeschnitten – damit schlossen wir unser Projekt mit dem Titel „Innere Wut” ab.

Jetzt hoffen wir, dass wir beim Wettbewerb Erfolg haben und mit unserem Song Menschen erreichen und sie zum Nachdenken anregen können.

20

Dezember 2022

Rubrik Allgemeines

Über 1000 Euro für das WDR2-Weihnachtswunder

„Können wir auch Plätzchen verkaufen“? war die erste Reaktion von Schülern einer 6. Klasse des Mariengymnasiums, als diese von der Aktion „WDR 2 Weihnachtswunder“ erfuhr. Das bischöfliche Gymnasium in Werden nimmt als Schule an der Aktion teil und sammelte in Klassen Spenden für die Aktion gegen den Hunger in der ganzen Welt.

Über 1000 Euro für das WDR2-Weihnachtswunder

„Ich finde es sehr aufwühlend, dass tatsächlich alle 13 Sekunden ein Mensch an den Folgen von Hunger stirbt“, so eine Initiatorin der Aktion. Für die Schülerinnen und Schüler war das Aussuchen eines Wunschliedes, das WDR 2 als Dank für alle Spenden spielen wird, auch noch ein hübscher Anreiz.

Klassenweise wurde überlegt, was man tun kann. Einige Kinder bastelten, backten und klapperten die Nachbarschaft und Verwandtschaft ab, um für die gute Sache Geld zu akquirieren. Viele Kinder haben aber auch einfach ihr eigenes Taschengeld gespendet. So kam eine beachtliche Summe von1180,00 € zusammen.
Das Mariengymnasium freut sich sehr darüber und ist stolz darauf, Teil dieses tollen Weihnachtswunders zu sein. Und bestimmt wird auch zu dem einen oder anderen Wunschlied auf den Klassenweihnachtsfeiern getanzt.

09

Dezember 2022

Rubrik Allgemeines

64. Vorlesewettbewerb 2022/23 Vincent Hungerkamp aus der Klasse 6c gewinnt den Schulentscheid am Mariengymnasium

Vincent Hungerkamp ist der stolze Gewinner des Schulentscheids. Der Sechstklässler setzte sich im 64. Vorlesewettbewerb gegen die drei weiteren Klassensieger*innen Marie Gerste (6a), Karoline Becker (6b) und Joren Forster (6d) durch. Alle Schulsieger*innen starten nun in die nächste Runde des Wettbewerbs – den Stadt- bzw. Kreisentscheid, welcher Ende Januar 2023 startet.

  64. Vorlesewettbewerb 2022/23  Vincent Hungerkamp aus der Klasse 6c gewinnt den Schulentscheid am Mariengymnasium

Mit Engagement und Lesefreude zogen die Schüler*innen der sechsten Klassen ihre Zuhörer*innen Frau Niehaus (Buchhandlung schmitz.junior) , Frau Dr. Schmidt (Schulleiterin) und Deborah Hengst (Deutschlehrerin) in den Bann und weckten Interesse an zahlreichen neuen Geschichten. Letztlich konnte Vincent die Jury ganz besonders mit seiner Vorleseleistung aus Kerstin Boies „Ein Sommer in Sommersby“ überzeugen: HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

25

November 2022

Rubrik Allgemeines

Tag des Vorlesens - Wir waren mit dabei

Über lustige Abenteuer einer jungen Hexe, die endlich auch mal eine normale Schule für Menschen besuchen darf, über aufregende Rätsel, die eine Forschungsgruppe namens Erbsensuppe lösen musste sowie über viele weitere spannende Geschichten freuten sich vergangenen Freitag, am 18.11.22, Schüler*innen der Fischlaker Grundschule, der Heckerschule und der Grundschule an der Jacobsallee.

Tag des Vorlesens - Wir waren mit dabei

Denn diese drei Schulen besuchten zeitgleich insgesamt 40 Vorleser*innen aus unseren fünften und sechsten Klassen. Mit im Gepäck hatten sie ihre Lieblingsbücher, um diese vorzustellen und aus ihnen vorzulesen.

In der ersten großen Pause brachen drei Gruppen, begleitet von Frau Spernol, Frau Peters-Bukowski und Frau Wenzel, zu den umliegenden Grundschulen auf, wo die Vorleser*innen nicht nur von den Grundschülern neugierig und aufgeregt empfangen wurden. Auch Reporter von der WAZ und den Werdener Nachrichten waren vor Ort. Immer zu zweit gingen die Vorleser*innen in die Grundschulklassen und lasen jeweils circa 10 Minuten aus den selbst ausgesuchten und mitgebrachten Büchern vor. Häufig wurde um eine Zugabe gebeten, viele Fragen gab es, wie es denn nun weitergehe. Aber das Ende der spannenden, nicht selten auch lustigen Geschichten wurde natürlich nicht verraten. Lesen kann und soll Spaß machen, das zeigten unsere Schüler*innen mit ihren fleißig eingeübten Vorträgen sehr eindrucksvoll.

Auch in diesem Jahr war die Kooperation am bundesweiten Vorlesetag zwischen unserem Mariengymnasium und den umliegenden Grundschulen wieder ein voller Erfolg und ich freue mich schon sehr, wenn im nächsten Jahr wieder so viele engagierte Vorleser*innen auf so viele neugierige und interessierte Zuhörer*innen der umliegenden Grundschulen treffen. Dann geht unsere Lesepatenschaft bereits in die siebte Runde.

Leanne Wenzel

22

November 2022

Rubrik Allgemeines

Tupoka bringt das Glück ins Haus   GK Q1 Deutsch (Hgt) besucht Lesung der Autorin und Vermittlerin zu Rassismuskritik Tupoka Ogette

Im Rahmen des Literaturfestivals lit.kid.ruhr besuchte der Deutsch Grundkurs von Frau Hengst eine Lesung, bei der die Autorin Tupoka Ogette in einem Gespräch mit dem 1live-Moderatoren Benni Bauerdick ihr neues Werk „Ein rassismuskritisches Alphabet“ vorstellte und in einen Austausch mit dem Publikum, und darunter insbesondere mit Schüler:innen unterschiedlicher Schulen, trat.

Tupoka bringt das Glück ins Haus    GK Q1 Deutsch (Hgt) besucht Lesung der Autorin und Vermittlerin zu Rassismuskritik Tupoka Ogette

Wenige Seiten nur wurden umgeblättert, nicht viele Worte vorgelesen (etwa: A für Ally und E für Emotional Tax) und kein Spannungsbogen zog sich durch fiktive Literaturwelten: Die Lesung Tupoka Ogettes wirkte unmittelbarer, lebendiger, diskursiver – weil die Thematik des Rassismus real ist. Weil sie die Buchseiten zwar traurigerweise als Erinnerung an die drängende Aktualität benötigt, ohne auf ihnen niedergeschrieben zu sein, aber genau das ist, was es in unserem alltäglichen Leben ist: Ein viel zu oft überhörtes, verletzendes Phänomen.  

Tupoka und Benni Bauerdick wendeten sich unter ernsthaft interessiertem Einbezug der Zuhörenden rassistischen Situationen und dem Umgang mit ihnen zu. Die empörenden Begebenheiten, die erzählt wurden, mündeten schließlich in der Botschaft: Betroffene und Beobachtende – seid aufmerksam, macht die Augen auf und manchmal auch den Mund! Viel mehr als das lautstarke Aufbäumen vor offenkundig rassistischen Situationen sind es oft die kleineren Gesten, die zählen und zeigen: Ich habe es gesehen, ich heiße das nicht gut. Ich halte zu Dir. Und ich bin für Dich da, wenn Du es möchtest.

Der Bedeutung ihres Vornamens Tupoka – die, die das Glück ins Haus bringt – machte die Vermittlerin zur Rassismuskritik alle Ehre und begeisterte durch ihren Scharfsinn sowie durch ihre herzliche, aufrichtige und inkludierende Art. Nach der Lesung füllte sich der Begriff des Glücks mit einer Facette mehr: Glück als eine rassismuskritische oder gar rassismusfreie Welt. Möge ihr Name auch in diesem Sinne wahr werden. Damit danach eine rassismuskritische oder gar rassismusfreie Welt kein außergewöhnliches Glück mehr sein muss, sondern respektvolle Normalität.  

Theresa Ciroth und Deborah Hengst

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