Oberstufe

Die Einführungsphase (EF)

Die Einführungsphase hat im Rahmen der gymnasialen Schullaufbahn eine Scharnierfunktion: Einerseits schließt sie die Sekundarstufe I mit ihren Inhalten und Lernstrukturen ab was formal in den zentralen Klausuren am Ende des Schuljahres und mit dem Erreichen des mittleren Schulabschlusses dokumentiert wird. Andererseits ist sie die erste Stufe der Sekundarstufe II, in der

Schülerinnen und Schüler mit zentralen Inhalten sowie Lern- und Organisationsformen der gymnasialen Oberstufe vertraut gemacht werden. Der Übergang in die Sekundarstufe II ist eine Zeit der Fragen und Umbrüche für Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern. Es ist für viele nicht leicht, Abschied zu nehmen vom gewohnten Lernen und Leben im Klassenverband. Grundkurse und Leistungskurse sind zu entscheiden und zu organisieren und dabei viele Bedingungen zu beachten. In der Einführungsphase können Schülerinnen und Schüler unter Berücksichtigung bestimmter Grundbedingungen durch die Wahl von zwölf Fächern ihr eigenes Lernprofil bestimmen. Ergänzt wird dieses attraktive Angebot durch Vertiefungskurse, die die Möglichkeit bieten, bestehende Wissenslücken in den Kernfächern zu schließen. Am Ende des Schuljahres können im Rahmen der Belegverpflichtungen einzelne Fächer auch wieder abgewählt werden, sodass in der Einführungsphase der Oberstufe manche Fächer noch auf die persöniche Leistungsfähigkeit hin „erprobt“ werden können.

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